Max Kruse und Union-Maskottchen Ritter Keule (l.). Beide durften nicht mitspielen gegen Freiburg. imago/Matthias Koch

Christian Streich hatte fest mit ihm gerechnet. Nicht weil er eine Freiburger Vergangenheit (34 Spiele, 11 Tore in der Spielzeit 2012/13) hat, sondern weil er ein, wenn nicht der Unterschiedsspieler bei den Eisernen ist. Doch dann saß Max Kruse die ganzen 90 Minuten bei Unions 0:0 gegen Freiburg nur auf der Bank, wurde nicht einmal eingewechselt.

Was manch neutralen Beobachter ein wenig staunen ließ, war eine ganz normale Kiste. Stichwort Belastungssteuerung in der englischen Woche. „Max hat die letzten vier Spiele alle begonnen, zum Teil auch zu Ende gespielt. Ich wollte da ein bisschen Frische reinbringen“, erläuterte Trainer Urs Fischer die Maßnahme. 

Dazu galt es gegen die agilen und flinken Freiburger auch das Thema Geschwindigkeit im Auge zu behalten. Kruse ist ein feiner Kicker mit einem guten Auge und Torgefahr. Doch ein Usain Bolt wird er auf seine alten Tage eher nicht mehr.

In Bochum ist aber mit einer Rückkehr des eisernen Spielgestalters zu rechen. Da sollte dann auch Marvin Friedrich wieder mitmischen können. Er hat schon wieder mittrainiert. Es sollte zum Wochenende reichen, verriet Fischer. Zuletzt hatte er zweimal in Folge krankheitsbedingt auf den Innenverteidiger verzichten müssen.

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