Unions Cedric Teuchert muss verletzt vom Platz getragen werden nach dem 3:1 gegen Bremen. Bis heute steht die Diagnose aus.  Foto: dpa/Annegret Hilse

Es noch immer die bange Frage, die beim 1. FC Union vom Wochenende nachhängt. Was ist mit Cedric Teuchert? Wie schlimm ist seine Knieverletzung? 

Beim 1. FC Union ist ein bisschen wie beim Warten auf Godot. Doch anders als in dem berühmten Theaterstück von Samuel Beckett, in dem der Titelprotagonist des Werkes nie erscheint, soll es am Freitag ein Ende mit der Warterei in Köpenick haben. Dann, so die Hoffnung, werden neue Bilder vom Kniegelenk des Angreifers Aufschluss über die Schwere seiner Knieverletzung geben können, die er sich beim 3:1 gegen Bremen in den Schlusssekunden zugezogen hatte. 

Dem Vernehmen nach verhindert Wasser im Knie eine klare Diagnose. Das soll – so die Hoffnung – bis Freitag verschwunden sein und Ceddi wieder in die Röhre springen können. Auf den Befund wird händeringend gewartet. Es ist einfach keine schöne Zeit für ihn. 

Die letzten Anzeichen stimmten die Eisernen hoffnungsvoll, dass es doch nicht zum Schlimmsten – sprich Kreuzbandriss und mehr – beim 24-Jährigen gekommen sein soll. Gewiss ist das aber nicht.