Am Sonnabend noch auf der Tribüne, am Sonntag schon auf dem Trainingsplatz: Liverpools Leihgabe Taiwo Awoniyi (r.). Foto: Matthias Koch

Ujah nicht fit, Andersson weg, Polter sowieso! Abhilfe tut not. Und die gibt es nun. Mit der Leihe von Liverpools Taiwo Awoniyi – im Vorjahr in Mainzer Diensten – hat Trainer Urs Fischer auf einmal jedenfalls eine zusätzliche Alternative im Sturmzentrum. Eine bitter benötigte.

„Er ist ein robuster, schneller, auch von der Technik her gut ausgebildeter Stürmer. Und er weiß seinen Körper und die Geschwindigkeit einzusetzen“, charakterisierte Fischer seinen 23-jährigen Neuzugang. Wichtiger noch für den Schweizer Fußballlehrer: „Er steht im Saft, hat am Donnerstag das letzte Mal in England trainiert, heute das erste Mal mit uns. Daher hoffe ich, dass er uns schnellstmöglich zur Verfügung steht.“

Ujah kann Awoniyi helfen

Der Nigerianer ist ein echter Wandervogel. Noch hat er kein einziges Spiel für die Merseysider gemacht, aber Köpenick ist bereits seine siebte Station. „Ob das von Vor- oder Nachteil ist, muss man sehen. Auf der einen Seite erlebst du was, bekommst was mit auf den Weg. Auf der anderen Seite ist es bestimmt nicht schlecht, auch mal sesshaft zu werden. Wichtig ist am Schluss, dass der Spieler sich wohlfühlt. Das versuchen wir hinzubekommen“, so Fischer.

Grundsätzlich positiv: Neben Mainz kickte der 1,83 Meter große Angreifer auch schon beim FSV Frankfurt. Die Integration sollte also nicht so schwerfallen. Zumal er mit Anthony Ujah auch noch einen Landsmann bei den Eisernen hat.