Der kleine rote Panda kurz nach seiner Geburt im Tierpark Friedrichsfelde. Jetzt hat Union die Patentschaft für das Panda-Mädchen übernommen.
Foto: Tierpark Berlin

Man möchte schmusen, aber ratsam ist das kaum. Er gilt als bissig und kann mit seinen scharfen Krallen kräftige Prankenhiebe austeilen. Obwohl der dämmerungsaktive Knuddelbär eher als gemächlich gilt, ist der geschickte Kletterer in einigen Zoos auch als Ausbrecherkönig bekannt. Wovon die Rede ist? Na, von einem roten Panda natürlich. Bitte nicht verwechslen mit den schwarz-weißen Pandabären. Auch wenn die Beschreibung sich ein Stück weit wie ein Synonym für den 1.FC Union anhört.  

Was das mit den Eisernen zu tun hat? Klar, kratzbürstig sind auch die. Und seit gestern sind sie die Paten für das im Juli im Tierpark geborenen Katzenbärchen. „Wir sind glücklich, die Kleine in unsere Familie aufnehmen zu dürfen“, freut sich Union-Präsident Dirk Zingler. „Das rot-weiße Fell der jungen Katzenbärin passt natürlich perfekt – wir können es kaum erwarten, sie bald zu besuchen.“

Für das Panda-Mädchen wird ein Name gesucht

Kleine Pandas sind nicht direkt mit den berühmten Großen Pandas verwandt. Ausgewachsen  erreichen sie von der Nase bis zur Schwanzspitze eine Länge von rund einem Meter bei einem Gewicht von 4 bis 6 Kilogramm. Für neugierige Besucher des Tierparks ist der eiserne Zugang noch nicht zu bestaunen. Das noch etwas schüchterne neue Sternchen am Tierparkhimmel wird erst zu sehen sein, sobald es sich selbstständig auf die Außenanlage traut. Die Tür für den ersten Ausflug steht aber bereits offen, zurzeit fühlt sich die kleine Bärin aber noch in ihrer Höhle hinter den Kulissen am sichersten.

Wer sich an der Namenssuche beteiligen möchte, kann seinen Wunschnamen in der Kommentarspalte unter dem Post zur Patentschaft auf der Union-Facebook-Seite hinterlassen. Die kreativsten Vorschläge der Fußball- und Tierpark-Fans können bis zum 27. September eingereicht werden. Der Kurator des Tierparks, die Tierpflegerin der Roten Pandas sowie Jochen Lesching, Vorstandsvorsitzender der Union.Stiftung „UNION VEREINT. Schulter an Schulter“ werden sie dann anschließend genauer unter die Lupe nehmen.