Testspielszene: Torschütze Paul Seguin 1. FC Union Berlin,14 trifft per Eigentor zum 1-2 .
Testspielszene: Torschütze Paul Seguin 1. FC Union Berlin,14 trifft per Eigentor zum 1-2 . imago/Christian Schroedter

Unions Testpiel in Magdeburg am Samstagnachmittag hatte ein unschönes Vorspiel.

Nach Angaben der Polizei hatten sich 100 Personen zu einer sogenannten Drittortauseinandersetzung verabredet – zu gut deutsch: eine wilde Hooligan-Prügelei sollte stattfinden.

Polizei setzt 70 Teilnehmer der wilden Hool-Prügelei fest, vor allem Berliner

Man traf sich im Stadtpark Rotehorn von Magdeburg. Und damit klar war, wer zu wem gehörte, hatte man sich im Vorfeld anscheinend auf genaue Kleiderordnungen geeinigt: Eine Partei lief in weißen T-Shirts und schwarze Hosen im Park auf, die andere genau umgekehrt. Muss man auch erstmal drauf kommen - echte Schachbrett-Hools.

Die Polizei war schnell zur Stelle, konnte etwa 70 Teilnehmer festsetzten, zumeist Berliner. Die Magdeburger kannten als Ortskundige ganz sicher die besseren Fluchtwege.

Beim Sieg der Eisernen (4:1) im Stadion ging es dann wieder friedlich zu.