Union-Torschützen unter sich: Suleiman Abdullahi (l.) und Cedric Teuchert klatschen ab. Foto: City-Press/Matthias Renner

Am zweiten Anzug muss Union noch ein wenig schneidern. Einen Tag nach dem Einzug in die zweite Runde des DFB-Pokals testete der 1. FC Union gegen den VfV Borussia Hildesheim. Die Eisernen besiegten vor 806 Zuschauern im Stadion An der Alten Försterei den  Regionalligisten locker 4:0 (0:0). Aber die Tore fielen alle erst kurz vor Schluss. Cedric Teuchert (79.), Pawel Wszolek (83.), Paul Jaeckel (86.) und Suleiman Abdullahi (89.) trafen.

Trainer Urs Fischer gab dabei Spielern aus der zweiten und dritten Reihe Spielpraxis. Von der Startelf, die Sonntag im Pokals 1:0 beim Drittligisten Türkgücü München gewonnen hatte (Tor: Max Kruse/23.), stand kein einziger Akteur im Aufgebot. Wie hart der Konkurrenzkampf bei Union ist, zeigt auch die Tatsache, dass Neuverpflichtung Wszolek und Olympia-Fahrer Teuchert erst in der zweiten Hälfte eingewechselt wurden.

Rönnow reagiert stark

Union vergab im ersten Abschnitt etliche Möglichkeiten gegen den Konkurrenten, der kurz zuvor vier Stunden lang mit dem Bus angereist war. Im zweiten Durchgang vergaben vor allem Teuchert und Abdullahi weitere Großchancen. In der Schlussphase konnte Hildesheim dem Dauerdruck aber nicht mehr standhalten.

Für den Außenseiter vergab Marco Drawz nach einer Stunde die Möglichkeit zur Führung. Torwart Frederik Rönnow parierte stark. Am Samstag (15.30 Uhr) empfängt Union am ersten Bundesligaspieltag Bayer Leverkusen.

So spielte der 1. FC Union: Rönnow – Ryerson, Jaeckel, van Drongelen, Puchacz – Griesbeck (46. Wszolek) – Öztunali (66. Dehl), Haraguchi, Ingvartsen (46. Teuchert), Endo (66. Abdullahi) - Behrens (46. Ujah)