Max Kruse (M.) trainiert zwar schon wieder mit den Kollegen wie hier mit Robin Knoche (l.) und Robert Andrich, aber das Pokalspiel in Karlsruhe kommt noch zu früh für den Angreifer der Eisernen.  Foto: imago images/Contrast/Oliver Behrendt

It’s showtime! Die Pflicht ruft. Mit dem Pokalspiel in Karlsruhe (Sonnabend, 18.30 Uhr) beginnt für die Eisernen der Ernst des Lebens.  Allerdings noch ohne Zugang Max Kruse. „Für Max wird es noch nicht reichen“, stellte Unions Trainer Urs Fischer klar.  

Ungewohnte Favoritenrolle für den 1. FC Union im Badischen an diesem Wochenende, der im Vorjahr in der Liga ja eigentlich stets Außenseiter war. Was Fischer völlig egal ist. Er thematisiert das gar nicht erst bei seinen Jungs. „Wir reden nicht darüber, wer Favorit ist, sondern was die Aufgabe ist. Wir müssen am Schluss überzeugt sein, dass wir diese Aufgabe lösen können und davon gehe ich aus“, so der Schweizer deutlich. 

Wie er die Aufgabe angegangen wissen will, erklärte er auch. Wohlwissend, dass über jedem Start eine Ungewissheit liegt („Man weiß vor dem ersten Spiel nie, wo man steht“) und der KSC alles andere als ein Wunschlos gewesen ist. Man müsse sofort zeigen, wer der Herr im Ring ist. „Wenn du versuchst, dir so ein Spiel einzuteilen, die ersten 30 Minuten sagst, lass es mal ruhig angehen und dann legen wir zu, das ist heute nicht möglich. Wenn du nicht von der ersten Minute an höchstes Tempo und  Aggressivität gehst, wirst du keine Spiele gewinnen“, so Fischer. Es gelte von Beginn an, sein Gesicht zu zeigen.