Marius Bülter trifft gegen Cottbus per Elfmeter. Foto: Matthias Koch

Er war der Shooting-Star der abgelaufenen Spielzeit beim 1. FC Union. Nach der Sommerpause knüpfte Marius Bülter nahtlos an seine Premierensaison beim 1. FC Union (sieben Tore in 32 Spielen) an, markierte beim Test in Cottbus gleich seine erste Bude der Spielzeit 20/21. 

Vom Punkt übrigens. Erstmals seit dem 4. Mai 2018. Damals verwandelte er in der Regionalliga West gegen einen gewissen Moritz Nicolas! Ein Fingerzeig auch für die Liga? „Die, die im letzten Jahr geschossen habe, standen ja nicht auf dem Platz“, hakte er das lakonisch ab. 

Stimmt. Ein Sebastian Andersson (Trainingsrückstand) war nicht mit in die Lausitz gereist, Sebastian Polter hat Union verlassen und Max Kruse, dessen Elfmeter-Bilanz sich mit 24 Toren in 26 Versuchen sehen lassen kann, ist ja noch nicht mal ins Teamtraining eingestiegen. 

Es gab noch ein zweites Kuriosum zu bewundern. Bülter wurde aus- und dann wieder eingewechselt. „Der Trainer hat mich in der Halbzeit gefragt, wie ich mich fühle. Ich hatte auch noch Bock zu spielen. Ich habe mich gefreut, noch mal Spielzeit zu bekommen. In der Vorbereitung ist jede Minute wichtig.“

Ob das am Mittwoch im Test gegen Würzburg (15 Uhr) auch so läuft? Zumindest ist klar, das werden wir in der Liga nicht erleben.