Unions Rani Khedira (l.) will auch am Sonnabend wieder dafür sorgen, dass sich Bayerns Joshua Kimmich richtig anstrengen muss. Foto: Imago/MIS

Bonus-Woche für den 1. FC Union. Am Sonnabend müssen die Eisernen beim FC Bayern München (18.30 Uhr) ran. Das Spiel beim Branchenprimus kommt einem Freispiel gleich.

Normal plant kaum einer in der Liga dort Punkte ein. Doch aktuell stottert der Bayern-Motor. „Wir fahren dorthin, um etwas mitzunehmen. Wenn du da ängstlich hinfährst, dann gehst du da als großer Verlierer vom Platz“, gibt sich Rani Khedira kämpferisch.

Es geht auch ohne Grischa Prömel

Der Mittelfeld-Stratege will die Erfolge von Leverkusen (1:1 in München) und Hoffenheim (1:1 gegen die Bayern) kopieren. Union wäre das dritte Spiel der Bayern in Folge ohne Sieg in der Bundesliga. Das gab es lange nicht.

Der Gedanke ist schön, die Realität macht die Schaffung der Voraussetzungen zur Mammutaufgabe. Union muss auf jeden Fall ohne Grischa Prömel auskommen. Wegen Meckerei fing sich der Mittelfeld-Abräumer gegen Stuttgart seine fünfte Gelbe Karte ein und ist am Sonnabend gesperrt.

Für Khedira ein dickes Brett, das erst einmal gebohrt werden muss. „Grischa ist sehr wichtig auf dem Feld“, sagt Khedira. Er weiß aber auch: „Wir haben es auch schon bewiesen, dass es ohne ihn geht.“

Die Personallage ist angespannt

Nächste offene Flanke ist die Personallage nach den Corona-Fällen im Team. Während sich Torwart Andreas Luthe und Stürmer Kevin Behrens bereits freitesten konnten, ist noch offen, wann Genki Haraguchi und Levin Öztunali ins Training zurückkehren können.

Das gilt auch für Julian Ryerson, bei dem es sich nicht um Corona handeln soll. Alles zusammen kein perfekter Start in die Woche des Spiels in München. Schlusswort Khedira: „Bayern ist als Gegner sehr attraktiv. Das Stadion ist wunderschön. Als Profi freut man sich auf so ein Spiel.“ Na dann ...