Der 2:0-Endstand. Das erleichterte Dortmund am Ende mehr, als es Union schmerzte. 


Foto: Matthias Koch

Wollen wir uns jetzt einmal noch über den Schiedsrichter aufregen? Ja? Gut. Also alle zusammen, das, was Fans eben in solchen Situationen so skandieren: Buh! Fußball-Mafia-DFB! Oder so ähnlich. 

Damit lassen wir es aber gut sein - immer schwierig live auf dem Platz zu entscheiden und der Verfasser dieser Zeilen waren ebenfalls lange Zeit als Unparteiischer unterwegs -  und uns lieber die Gesamtsituation noch einmal auf der Zunge zergehen. Angesichts der Ansetzungen hatten vor Saisonbeginn nicht wenige geunkt, dass der Schlussspurt Union überfordern würde. Wenn die Eisernen bis dahin nicht ihre Punkte gesammelt hätten, würde es nahezu unmöglich werden mit dem Klassenerhalt. 

Wir wir mittlerweile wissen, waren die Kassandra-Rufe unberechtigt. Aber so was von. Und das ist die eigentliche Leistung der Köpenicker. 

Das 0:2 schmerzt, tut ab er nicht weh

So ein 0:2 wie in Dortmund, hervorgerufen durch eine Fehlentscheidung (Ups, ich hatte doch gesagt, wir hacken nicht mehr darauf rum), schmerzt, tut aber nicht wirklich weh. Die Leistung stimmte. Darauf kommt es an. 

Und es ist - oh mittelschweres Wunder - nichts passiert - Leverkusen verliert bei den Bayern, Gladbach patzt in Hoffenheim. Union konnte nicht davon profitieren, musste aber auch keinen Rückschlag beim Kampf um die internationalen Plätze hinnehmen. 

Leverkusen hat es am Wochenende mit Frankfurt zu tun. Gladbach mit Bielefeld, die im Ringen um den Klassenerhalt nicht klein beigeben. Union erwartet Bremen. Das Rennen um die Europacupplätze ist nach wie vor offen. Und Union mittenmang. Was will man als Eiserner mehr? Eben!