Paul Jaeckel freut sich auf das Abenteuer Bundesliga mit dem 1. FC Union. City-Press Matthias Renner

Manchmal muss man nicht zweimal nachdenken. Ging zumindest Paul Jaeckel so, als er Anfang des Jahres den Anruf des 1. FC Union erhielt. Da bedurfte es nicht mal mehr der guten Zurede des U21-Nationalmannschaftskollegen Nico Schlotterbeck. „Ich habe mich für Union entschieden. Als die Anfrage reinkam, dachte ich bei mir, ich höre mir gar nichts anderes an“, so der 22-Jährige, der in Fürth als Innenverteidiger einen Stammplatz gehabt hatte.

Dass er diesen jetzt gegen den harten Konkurrenzkampf bei den Köpenickern eingetauscht hat, ficht ihn nicht an. „Es war ja nicht abzusehen, ob Fürth es wirklich schafft. Und selbst wenn, die Aussichten, mit Union die Klasse zu halten, schätze ich höher ein. Und auch in Fürth hätten sie mir einen Neuen vor die Nase setzen können“, so der gebürtige Eisenhüttenstädter.

Jaeckel plant Heimatbesuche ein

Union war das Eine („Ich stamme ja aus der Region, die waren schon immer was Besonderes“), die Nähe zur Heimat das Andere. Nach insgesamt sieben Jahren in Wolfsburg und Fürth war die Aussicht, wieder Spreewasser riechen zu können, verlockend.

Das Abenteuer Großstadt lockt. Und falls ihm das doch zu turbulent wird, hat Jaeckel ein einfaches Rezept parat. „Dann fahre ich eben nach Hause und gehe meinen Eltern auf den Sack“, scherzte der Manndecker.

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