Unions Niko Gießelmann lebt von seinen Emotionen und freut sich bereits auf das Derby gegen Hertha BSC.  City-Press

Da ist aber jemand bereits in Derby-Stimmung! 

Unions geheimer Torjäger Niko Gießelmann freut sich auf das Kräftemessen mit dem Lokalrivalen Hertha BSC und geht das Berliner Stadtduell mit breiter Brust an: „Wir sind gut gerüstet und wollen das Spiel vor eigenem Publikum gewinnen“, sagte der 30-Jährige vor der Partie der beiden Berliner Klubs am 20. November (18.30 Uhr, Sky) im Stadion an der Alten Försterei.

Gießelmann tauscht Tore gegen Derby-Sieg

Wie Derby geht und was so ein Duell rivalisierender Teams bedeutet, konnte der gebürtige Hannoveraner bereits bei der SpVgg Greuther Fürth (gegen den 1. FC Nürnberg) sowie bei Fortuna Düsseldorf (gegen den 1. FC Köln) erleben. „Ein Derby ist immer etwas Besonderes. Das war in Fürth und Düsseldorf so, so ist es auch in Berlin.“

Nur zu gern würde Gießelmann seine starke Statistik gegen Hertha ausbauen. In elf Liga-Spielen steuerte der eigentlich für die Defensive zuständige Linksverteidiger bereits drei Tore und elf Vorlagen bei. Gießelmann will davon vor dem Derby gegen Hertha nichts wissen: „Ich würde mich freuen, wenn wir das Spiel gewinnen, da verzichte ich auf Tore und Vorlagen. Tore würde ich immer gegen den Sieg eintauschen.“

Union in der Champions League?

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Aua! Im Derby zwischen Union und Hertha geht es immer ordentlich zur Sache. 

Mit einem Sieg könnte Union sogar einen Champions League Platz einnehmen, den man am Sonntag durch den späten Ausgleich beim 2:2 in Köln verpasst hatte. Für Gießelmann ist die europäische Königsklasse trotz des bisher guten Saisonverlaufs aber kein Thema: „Ich habe mir keine Gedanken um die Champions League gemacht. Es ist natürlich ein Traum und wird wohl auch immer ein Traum bleiben. Wir müssen schauen, wo wir herkommen. Unser Ziel ist es, eine gute Saison zu zeigen und kommende Saison Bundesliga zu spielen.“

Ein Derby-Sieg gegen Hertha würde den Eisernen dabei helfen. Und obendrein ganz sicher besonders guttun. 

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