Max Kruse und seine frisch angetraute Frau Dilara auf dem Parkplatz der Alten Försterei. imago/Matthias Koch

Keine Zeit zum Turteln! Der Tag nach seiner Hochzeit mit Dilara wurde für Max Kruse zum ganz normalen Arbeitstag. Training am Morgen, Abfahrt zum Flughafen und dann weiter nach Bochum. Statt Flitterwochen steht ja noch ein Punktspiel für den frisch vermählten Superstar der Eisernen an. Union gastiert am Sonnabend zum Hinrundenabschluss in Bochum (15.30 Uhr) und Kruse ist dabei.

Das war am Vortag noch anders. Da hatte Trainer Urs Fischer ihn für seine Vermählung vom Trainingsbetrieb befreit. Ungewöhnlich. Mit Sicherheit. Aber für den Schweizer das normalste von Welt. „Eigentlich ist das ganz einfach, wenn familiäre Dinge anstehen, entscheiden wir uns immer zugunsten der Spieler“, so der 55-Jährige. Gratuliert hat er ihm natürlich noch. „Mehr kann ich nicht machen, ich war ja nicht eingeladen“, so Fischer mit einem Lächeln.

Kein Zapfenstreich für Kruse

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Jungehemann Max Kruse musste am Freitag beim 1. FC Union ganz normal seinen Dienst verrichten. Und das am Tag nach seiner Hochzeit. 

„So ein Tag bedarf ja so auch einer gewissen Vorbereitung. Bei uns in der Schweiz ist es nicht so einfach, dafür immer gleich einen Termin zu kommen“, ließ Fischer durchblicken, dass er zu keiner Zeit daran gedacht hatte, dem eisernen Angreifer den Bund der Ehe zu untersagen, bis die Winterpause da ist. „Hätte ich Nein gesagt, wären die Schlagzeilen heute mit Sicherheit größer“, scherzte Fischer.

Angst, dass Kruse im Rahmen der Feierlichkeiten im Szene-Lokal Oak am Olivaer Platz über die Stränge schlagen würde, hatte der Schweizer nicht. Kruse sollte seinen speziellen Tag ohne einen von außen auferlegten Zapfenstreich feiern können. „Er ist alt genug“, hatte Fischer da keine Sorgen.

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