Max Kruse jubelt in Japan über den Siegtreffer seines Teams. Wenig später fragte er via TV-Kameras seine in Berlin gebliebene Freundin Dilara, ob sie ihn heiraten möchte.  AP/Kiichiro Sato

Manchmal sorgen harte Männer für weiche Knie oder Tränen des Glücks. Max Kruse, der gerade eben mit dem deutschen Team einen 3:2-Zittersieg – in Unterzahl zudem - gegen Saudi-Arabien eingefahren und damit die Chancen aufs Viertelfinale gewahrt hatte, machte seiner Freundin Dilara einen öffentlichen Heiratsantrag. 

„Eigentlich wollte ich warten, bis ich ein Tor schieße, aber wer weiß, ob das passiert“, meinte Kruse, der Mühe hatte, das ARD-Mikrofon vom Ständer loszulösen. Er hatte damit deutlich Probleme, war offenbar sehr nervös.

Vor laufenden TV-Kameras ging der Union-Star dann in die Knie. „Wir sind jetzt ein paar Monate, fast schon ein Jahr zusammen. Schatz, ich liebe dich und ich frage dich, ob du meine Frau werden willst“, schickte der 33-Jährige aus dem fernen Japan seine Werbebotschaft zurück nach Berlin und holte dabei einen imaginären Ring aus der Tasche. 

Fehlt eigentlich nur die Antwort aus der Hauptstadt. Schwer vorstellbar, dass Dilara da widerstehen kann. Und die Antwort lieferte Kruse dann prompt via Instagram. Auf der Rückfahrt vom Spiel postete Kruse eine Story aus dem Mannschaftsbus, in dem er zu schrecklichen Gesängen ein „She said YES! “(Sie hat ja gesagt) postete und anschließend auch ihre komplette Antwort mitlieferte: „Hey Baby, I think I wanny merry you!“ Na wenn das auf dem Weg zum Edelmetall nicht beflügelt ...

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