So lächelt ein Mann, der weiß, dass er sich nichts vorzuwerfen hat: Unions Manager Oliver Ruhnert zieht Bilanz der Transferperiode.  Foto:
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Ende gut, alles gut! Unions Manager Oliver Ruhnert hat seine Hausaufgaben gemacht. Und sieht gelassen in die Zukunft. 

Auch der gern immer mal wieder kommentierte Umgang mit Stars oder einem größeren Glamourfaktor ist für den 48-Jährigen überhaupt kein Thema. „Wir haben keine Angst vor Namen und haben auch kein Problem mit Namen. Du musst in den Gesprächen merken, dass sie zu Union wollen und wissen, worauf sie sich einlassen“, das zähle seiner Meinung nach und nicht ihr Verhalten außerhalb des Platzes.

„Die sind in erster Linie hier, um Fußball zu spielen. Die können in ihrer Freizeit machen, was sie wollen. Auch drei, vier goldenen Steaks essen. Das ist mir egal. Ich brauche das nicht. Wenn sie so etwas wollen, dann sollen sie aber nicht so blöd sein, so etwas zu posten. Damit habe ich dann ein Problem. So etwas finde ich ziemlich dekadent, auch den Menschen gegenüber, die hier ins Stadion kommen, um sie spielen zu sehen“, so Ruhnert deutlich.

Ruhnert: Luthe wusste, dass wir einen Bundesliga-Keeper holen

Auch kein Thema ist der eventuelle Vorwurf, dass die Eisernen mit Andreas Luthe ein falsches Spiel getrieben hätten und ihm mit Loris Karius unvermittelt einen Hochkaräter vor die Nase gesetzt hätten. „Wir planten immer drei Torhüter, von denen aber bei zwei nicht klar sein würde, ob sie am Ende der Transferperiode noch da sein würden. Luthe wusste das von Anfang an, dass wir  immer mindestens einen Torhüter holen werden, der auch in der Bundesliga spielen kann“, so Unions Manager. 

Union sieht sich laut Ruhnert gerüstet: „Unter den gegebenen Umständen, ist es das, was wir als Klub als Maximales darstellen konnten. Ob das erfolgreich und richtig ist, wird man erst in Zukunft sehen können. Aber in der Gegenwart bin ich zufrieden und guten Mutes.“