My only one? Urs Fischer unterhält sich in Bad Wörishofen mit seinem Mittelfeldroutinier Christian Gentner.  Foto: imago images / MIS

Christian Gentner ackert und schwitzt im Trainingslager. Auch am Freitag beim Test im österreichischen Feldkirch – knapp 150 km weit weg von Bad Wörishofen – gegen Swarowski Tirol (17 Uhr) will er eine gute Figur abgeben. Daher fließt der Schweiß in Strömen. Doch wenn Union den Klassenerhalt nicht geschafft hätte, steht eins schon mal fest – im Unterallgäu wäre Gentner nicht mehr dabei gewesen. 

Was nichts mit den Eisernen als Klub zu tun hat. „Die Zweite Liga hätte anders als die Bundesliga für mich keinen Reiz mehr gehabt“, gibt der 35-Jährige unumwunden zu. Dafür hätte er nicht noch mal ein weiteres Jahr auf seine Liebsten verzichten wollen, die weiter im Schwabenland leben. 

Denn was sonst so ging, um Familienzusammenführung zu ermöglichen, hatte Corona ja zerstört. „Es gab ja keine Flüge mehr nach Stuttgart“, so Gentner. Nun aber quält er sich, um den Eisernen ein drittes Jahr Erstklassigkeit zu sichern. Dass das gelingen kann, davon ist er nach den bisherigen Transfers überzeugt: „Wir haben Qualität dazubekommen.“