Mit schmerzverzerrtem Gesicht wird Cedrik Teuchert verletzt auf einer Trage liegend aus dem Stadion gebracht. 
Foto: Contrast/Oliver Bherendt

Der Schreckmoment des Spiels war im Schlussjubel der Rot-Weißen fast untergegangen. Die Eisernen könnten den Sieg gegen Bremen richtig teuer bezahlt haben. Denn Cedric Teuchert musste nach dem Spiel mit einer Trage vom Platz gebracht werden. Verdacht auf Knieverletzung! 

Teuchert schlug die Arme vor dem Gesicht zusammen. Passiert war es richtig unglücklich, weil Petar Musa ihn mehr oder weniger über den Haufen gerannt hatte, als Teuchert in den Schlusssekunden die Bahn des Kroaten gekreuzt hatte. Im Fallen, beziehungsweise beim Aufkommen auf den Boden, verdrehte sich Teuchert dabei wohl das rechte Knie. Mit schmerzverzerrtem Gesicht blieb er am Boden liegen. So mancher hatte sofort den Gedanken an einen Kreuzbandriss. Das wäre so bitter für den 24-Jährigen. Weil so unnötig. Der Drops war doch längst gelutscht, die Punkte in Sack und Tüten.

Teuchert war erst nach 72 Minuten für den Dreifachtorschützen Joel Pohjanpalo eingewechselt worden. Beinahe wäre ihm sogar kurz vor Schluss noch eine Bude gelungen, aber am Ende behinderten sich Petar Musa und Teuchert gegenseitig.