Darf es noch ein Jubel mehr sein? Unions Spieler wollen Sonntag auch in Frankfurt siegen. Foto: AFP

Wird das die perfekte Woche für den 1. FC Union? Vergangenen Sonnabend das Derby gegen Hertha BSC mit 2:0 gewonnen, in der Conference League bei Maccabi Haifa mit 1:0 erfolgreich. Sonntag (15.30 Uhr) geht es bei Eintracht Frankfurt weiter.

Ein Spiele-Marathon - und den Eisernen bleibt nach dem Europacupspiel bei Maccabi Haifa keine Zeit zum Verschnaufen. „Frankfurt hatte zuletzt positive Ergebnisse. Sie sind im Moment sehr gut unterwegs. Sie wirken auf mich aktuell sehr kompakt. Es wird eine schwierige Aufgabe“, sagte Union-Trainer Urs Fischer am Sonnabendnachmittag in Frankfurt. Dorthin waren die Köpenicker am Freitag direkt aus Israel geflogen.

Ryerson wieder fit

Gestern standen im Rahmen des Abschlusstrainings Regeneration und kleinere Spielformen auf dem Programm. Union ist mit 21 Akteuren vor Ort, Fischer hat beim Personal die Qual der Wahl. Bis auf Angreifer Kevin Behrens stehen alle Spieler zur Verfügung, auch der in Haifa in der Schlussphase der Partie verletzungsbedingt ausgewechselte Torschütze Julian Ryerson. „Bei Julian ist alles okay. Er ist auf dem Weg der Besserung“, sagte Fischer.

Behrens hat derweil seine Corona-Erkrankung überwunden. Er konnte sich freitesten und in Berlin bereits individuell trainieren. Er soll nunmehr nach der 14-tägigen Quarantäne behutsam aufgebaut werden.

Frankfurts Glasner lobt Union

Eintracht-Trainer Oliver Glasner spricht übrigens mit höchstem Respekt von den Köpenickern: „Union ist physisch wahrscheinlich die beste Mannschaft in der Bundesliga. Sie sind extrem gefährlich bei Standardsituationen. Union kommt aus einer kompakten Defensive und spielt dann blitzschnell nach vorne. Wir haben großen Respekt.“

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