Will schon bald neue Schnelltests bei den Behörden vorstellen: Union-Boss Zingler. Foto: Imago Images/Contrastphoto

Natürlich gibt der 1. FC Union nicht klein bei. Die Alte Försterei soll schon bald wieder voll ausgelastet werden, bestätigte Klubpräsident Dirk Zingler in einem Interview mit dem ARD-Hörfunk. So halten die Eisernen weiter an den Plänen fest, künftig wieder in einem vollen Stadion ohne Abstandregel zu spielen. Diese Idee gebe es noch, „das ist unser Hauptthema, mit dem wir uns im Verein beschäftigen“, sagte Zingler: „Wir haben neue Angebote über Schnelltests, die werden wir der Politik und den Behörden vorstellen, und dann hoffen wir, dass es genehmigt wird.“

Zingler bekräftigte, dass der Verein am 25. Oktober „eine Veranstaltung ohne Abstand und mit präventiven Tests durchführen“ wolle. Er führte aus: „Fußball mit Abstand und Maske funktioniert nicht. Wir müssen Veranstaltungsformate finden, wo ein Abstand nicht notwendig ist. Und deshalb werden wir intensiv daran arbeiten, mit präventiven Tests die Menschen wieder ohne Abstand zu Veranstaltungen kommen zu lassen.“

Am vergangenen Sonnabend waren 4600 Zuschauer bei Unions Niederlage gegen den FC Augsburg (1:3) zugelassen. Das Stadion an der Alten Försterei bietet insgesamt 22.012 Plätze.