Gilt als möglicher Ersatz für Marvin Friedrich: Bremens Marco Friedl.  imago/osnapix

Die Transferperiode - unendliche Möglichkeiten. Der Deadline-Day rückt näher. Und damit die Frage: Passiert noch was? Wer ist der Dominostein, der alle anderen zum Kippen bringt? Unions Manager Oliver Ruhnert hatte ja grundsätzlich nichts ausschließen wollen. Weder einen Ab- noch einen Zugang. 

Nur weil Marvin Friedrich Hertha BSC einen Korb gegeben hat, heißt das aber nicht, dass der 25-Jährige nicht doch noch das Weite sucht. Bis 18 Uhr am 31. August geht noch was.

Ein Abgang von Friedrich, für den man sich in Köpenick um die 8 Millionen plus X erhofft, würde Handlungsbedarf an der Wuhle auslösen. Trainer Urs Fischer favorisiert ja derzeit eine Dreierkette. Da wäre Union mit dann nur noch vier Innenverteidigern etwas schwach auf der Brust.

Aber auch ein Verbleib Friedrichs birgt die Gefahr, dass Union den Blondschopf im kommenden Sommer ablösefrei verliert. Es heißt jetzt einsilbern oder verlängern für Ruhnert. Im Winter, mit nur noch 6 Monaten Vertragslaufzeit, wird Union eher weniger für Friedrich bekommen.

Bremens Fridl noch zu teuer

Für Friedrichs Nachfolge ist Bremens Marco Friedl der Wunschkandidat. Andere Optionen sind aber bei Transferweltmeister Ruhnert jederzeit denkbar. Hauptproblem: Werder will für den Landsmann von Christopher Trimmel um die 5 Millionen Euro sehen. Union will den Preis für den 23 Jahre alten Linksfuß noch deutlich drücken.

Näher dran sind die Eisernen bei einer Einigung mit Werder bezüglich des defensiven Mittelfeldspielers Kevin Möhwald. Auch wenn da noch kein Vollzug zu melden ist. Werder fordert eine Million Euro. Union würde sich gerne im sechsstelligen Bereich einigen. 

Vielleicht sorgt auch noch der ein oder andere Abgang für einen größeren Verhandlungsspielraum. Für Suleiman Abdullahi und Leon Dajaku sucht Union noch Abnehmer. 

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