Max Kruse jubelte ausgelassen über sein Tor in Frankfurt, das seine Mini-Durstrecke als eiserner Scorer beendete.  Imago

Die Erinnerungen sind noch ganz frisch. Ende Mai versetzte Max Kruse mit seinem Siegtreffer gegen RB Leipzig die Eisernen in Ekstase. Der 2:1-Sieg machte den Einzug in die Europa Conference perfekt. Vor dem Wiedersehen mit den Sachsen (Freitag, 20.30 Uhr, DAZN) lautet das Union-Motto daher: Mach’s nochmal, Max!

„Max ist ein Unterschiedsspieler, ein kreativer Spieler, der Räume bearbeitet, die er mit seiner Qualität wahrnimmt“, lobt Trainer Urs Fischer seinen Schlüsselspieler vor dem Duell mit den Sachsen einmal mehr. Fischer weiter: „Auch sein letzter Pass, der immer wieder für Gefahr sorgen kann, zeigt seine Qualität.“

Max Kruse trifft wieder

Umso besser, dass Kruse wieder in der Spur ist. Seine Mini-Scorer-Durstrecke seit dem 3. Oktober (Vorlage beim 2:1 in Mainz) ist nach kurzer Verletzungspause nach seinem verwandelten Elfmeter beim 1:2 in Frankfurt vorbei. Fischer: „Tore tun immer gut. Gerade für einen Stürmer. Das gibt Selbstvertrauen und hilft ganz sicher.“

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Europa-Jubel: Max Kruse erzielte vergangene Saison das 2:1 gegen Leipzig. 

Mit Selbstvertrauen sollen auch die anderen Profis ans Werk gehen. Fischer fordert, selbst aktiv zu sein und die spielstarken Bullen gar nicht erst loszulassen. Fischer: „Das Spiel mit dem Ball ist eine Notwenigkeit, auch um Tore zu erzielen.“ Als Blaupause soll die zweite Halbzeit am Main dienen. „Wenn wir es so hinbekommen“, erklärte Fischer, „haben wir Möglichkeiten gegen Leipzig.“

Fischer hat RB-Sieg im Kopf

Dann könnte die bisher ausgeglichene Heim-Bilanz gegen RB ins Positive gedreht werden. Auf den krachenden Erstliga-Einstand 2019 (0:4) folgte eben jener Kruse-Aufritt und der späte Europa-Sieg im Mai. Fischer: „Im ersten Spiel waren wir weit weg. Aber den Sieg haben wir im Kopf. Das hilft, um gegen Leipzig bestehen zu können.“

Besonders, wenn es Max Kruse nochmal macht …

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