Union-Stürmer Taiwo Awoniyi stand für Nigeria beim Afrika-Cup gegen Ägypten in der Startelf und darf vom Achtelfinale träumen. AFP

Da knieten sie irgendwo entlang der Seitenlinie. Die Hände gen Himmel gerichtet bedankten sich Unions Stürmer Taiwo Awoniyi und Leicesters Angreifer und 1:0-Siegtorschütze Kelechi Iheanacho für den himmlischen Beistand, der Nigeria zum Auftakt des Afrika-Cups gegen Top-Favorit Ägypten drei Punkte bescherte. Die Supereagles haben durch den Sieg gegen Mo Salah & Co. das Tor zum Achtelfinale ganz weit aufgestoßen.

Unions Awoniyi steht in der Startelf

Für Awoniyi geht damit seine märchenhafte Reise weiter. Eigentlich war er nach Kamerun eher als Ergänzungsspieler angereist. Stattdessen stand er nun bei seinem erst zweiten Länderspiel sogar in der Startelf. Eine Entscheidung, die der Nachfolger von Gernot Rohr, Augustine Eguavoen, nicht bereute.

72 Minuten durfte Awoniyi mitmischen. Er hatte sogar das 2:0 kurz nach der Pause auf dem Kopf (49.), aber Ägyptens Torwart Mohamed El-Shenawy kratzte die Kugel noch von der Linie. Als Eguavoen knapp 20 Minuten vor Schluss Awoniyi vom Feld beorderte, hatte das nichts mit der Leistung von Unions Torjäger zu tun, sondern war allein der Taktik geschuldet.

Awoniyi und Nigeria auf Achtelfinal-Kurs

Da der Sudan sich torlos von Guinea-Bissau trennte, könnten die Supereagles schon am Sonnabend gegen den Sudan (17 Uhr/DAZN) die K.o.-Runde klarmachen.

Der Traum von Awoniyi geht also höchstwahrscheinlich weiter. Und eine Rückkehr zu den Eisernen wäre wohl vor dem 24. Januar vom Tisch.

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