Katrin Müller-Hohenstein im Gespräch mit Union-Manager Oliver Ruhnert.  Foto: imago images

Urs Fischer ist Pragmatiker. Ob und wann er einen weiteren Angreifer zur Verfügung gestellt bekommt, sieht er gelassen. „Das ist kein Thema mit Priorität, für mich hat die Mannschaft Priorität. Ob Spieler zurückkommen“, meinte der Schweizer Fußballlehrer.

Da derzeit Taiwo Awoniyi und Sheraldo Becker funktionieren, Max Kruse und Joel Pohjanpalo sind im Rahmen des Erwartbaren auf dem Weg der Genesung, brennt auch Manager Oliver Ruhnert das Thema nicht unter den Nägeln. Im ZDF-„Sportstudio“ verriet er im Gespräch mit Katrin Müller-Hohenstein, dass die Eisernen von einer Verpflichtung von Paderborns Sven Michel und Kasper Junker von Norwegens Überraschungsmeister Bodö/Glimt Abstand genommen haben. Zumindest für diesen Winter. 

„Es sind auf jeden Fall beides Spieler, die sicherlich Relevanz haben würden für manche Dinge. Aber definitiv nicht für uns“, so Ruhnert in Mainz. 

Die Rahmenbedingungen würden nicht passen in diesem Wintertransfer. Michel scheint als Back-up sicherlich geeignet, aber angesichts der Ablöse von rund einer Million Euro zu teuer. Und der Däne könnte sich mit einer möglichen Rolle im zweiten Glied sicherlich kaum anfreunden. Und billiger als Michel wäre er ohnehin nicht.