Etienne Nikol (l.), hier noch im Dress des SV Babelsberg, schließt sich Regionalligist Tennis Borussia an.
Etienne Nikol (l.), hier noch im Dress des SV Babelsberg, schließt sich Regionalligist Tennis Borussia an. Imago/Andreas Gora

Bald hat er in Berlin und Umgebung alles durch! Etienne Nikol, Sohn von Union-Legende und Pokalheld Ronny Nikol (48), kehrt in die Heimat zurück. Der 20-jährige Außenbahnspieler wechselt vom 1. FC Rielasingen‑Arlen zum Regionalliga-Vorletzten Tennis Borussia.

Aus der Jugend des 1. FC Union hervorgegangen, hatte sich Nikol im Sommer 2021 zunächst Hertha BSC angeschlossen, wo er in der U23 zum Einsatz kam. Ein Grund war natürlich, dass die Eisernen keine zweite Herren-Mannschaft mehr haben, in der er sich hätte unter Beweis stellen können.

Weil er bei den Blau-Weißen nicht wirklich in der Bundesliga-Reserve Fuß fassen konnte, ging es im Winter für ein halbes Jahr nach Babelsberg. Auch bei den Potsdamern kam er in der Regionalliga über regelmäßige Kurzeinsätze nicht wirklich hinaus.

Nikol Jr.: Über den 1. FC Union zu Hertha BSC und Babelsberg

Die totale Luftveränderung sollte seine Karriere wieder ankurbeln. Im Ländle wurde er in der fünftklassigen Oberliga Baden-Württemberg zu einem echten Kaderspieler. Jetzt der neue Anlauf in der Regionalliga Nordost bei den Veilchen.

Auch wenn das Ganze schon ein wenig einem Himmelfahrtskommando gleicht. TeBe holte aus den ersten 16 Spiele magere sieben Zähler, ist mit 54 Gegentoren die Schießbude der Liga und hat den zweitschlechtesten Angriff. Gerade hier erhoffen sich die verantwortlichen im Mommsenstadion eine Belebung durch Nikol. 

Und Papa Nikol, 2001 Aufstiegsheld der Eisernen und Europapokal-Fighter unter Trainer Georgi Wassilew, hat es jetzt nicht mehr so weit, wenn er den Filius kicken sehen will. Falls er nicht selber gerade mit Unions Traditions-Mannschaft unterwegs ist. Schlank und rank wie zu seinen besten Zeiten ist Ronny ja immer noch. Trotz seiner mittlerweile 48 Lenze. 

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