Joel Pohjanpalo arbeitet hart an seiner Matchfitness. Foto: Matthias Koch

Achtung, es wird unangenehm! Nur zehn Wochen nach seinem Knöchelbruch konnte Unions Stürmer Joel Pohjanpalo gegen Borussia Mönchengladbach schon wieder ein kurzes Comeback feiern – auch, weil im Knöchel des Finnen zwei sieben Zentimeter lange Schrauben zur Stabilisierung stecken. „Eigentlich sollte noch eine dritte rein, aber der Knöchel war zu stark, sie ist zerbrochen“, verriet die Leihgabe sichtlich vergnügt über seine schnelle Rückkehr in einem Gespräch.

Bis nach der EM – Pohjanpalos großem Saisonziel – bleiben die Schrauben nun erst mal drin. Doch um beim paneuropäischen Turnier in Topform zu sein, muss der Stürmer spielen. Was nach den Topleistungen von Taiwo Awoniyi und der Ergänzung von Neuzugang Petar Musa nicht leichter wird. Der Kroate trainierte, nach negativen Corona-Tests, am Dienstag sogar schon mit der Mannschaft. „Taiwo hat das zuletzt super gemacht, Petar ist auch richtig gut. Aber ich will dem Trainer zeigen, dass er sich auf mich verlassen kann“, betont der Nordmann.