Will wie in Leverkusen ein sicherer Rückhalt für das Team sein: Unions Keeper Andreas Luthe. imago/Team 2

Am Sonnabend wird er wieder gebraucht. So wie jüngst in Leverkusen beim 2:2 der Eisernen. Unions Schlussmann Andreas Luthe weiß, dass beim nächsten Spiel der Köpenicker gegen Hoffenheim (15.30 Uhr, Sky) seine Qualitäten wieder gefragt sind.

Es ist die Partie eins nach Marvin Friedrich. Ein Abgang, den Luthe als normal ansieht. Zwar bedauert er menschlich Friedrichs Wechsel. Aber an einen großen Substanzverlust glaubt Luthe nicht: „Wir sind gut genug, um das aufzufangen.“

Luthe sicher: Jaeckel kann Friedrich ersetzen

Dabei verweist er auf die Manndecker Robin Knoche, Dominique Heintz, Timo Baumgartl sowie Paul Jaeckel und fordert: „Jeder muss sein Spiel jetzt durchbringen. Wir werden uns nicht von einer Personalie aus der Ruhe bringen lassen.“ Besonders Jaeckel traut Luthe über kurz oder lang in die Fußstapfen von Friedrich zu treten. 

Der Beweis könnte schon am Sonnabend angetreten werden. Beim Spiel gegen die Kraichgauer baut Luthe  natürlich auch auf Unions Heimstärke, erklärt stolz: „Was man so in der Bundesliga hört ist, dass alle sehr ungern zu uns kommen, weil es bei uns so unangenehm ist.“

Luthe redet nicht über Hertha und das Derby

Ganz klar: Der 1,95 m große Schlussmann ist heiß auf die Partie. So sehr, dass er angeblich nicht mal weiß, wann das Pokalderby gegen Hertha ansteht. Luthe mit der typischen Union-Mentalität: „Kommenden Mittwoch? Ich bin allein auf Hoffenheim fokussiert.“

Kein Wort zum Derby. Auch das Auslaufen seines Vertrags ist für ihn jetzt kein Thema. Dass er aber gerne in Köpenick bleiben will, hat er bereits kundgetan. Luthe, der im März 35 Jahre alt wird: „Im Moment fühle ich mich hervorragend. Wir kitzeln alles aus mir heraus. Ich verpasse kein Training, habe keine Ausfallzeiten oder Wehwehchen.“

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