Von Tirol nach Tirana? Der Weg bis zum Finale der Europa Conference League wird für Union nicht einfach. City-Press/Moritz Eden

30. Juli

Union drohen harte Gegner

Den Eisernen drohen richtig starke Gegner in den Playoffs zur Europa Conference League. Nach den Ergebnissen der zweiten Qualirunde am Donnerstag steht fest, dass die Köpenicker nicht zu den gesetzten Teams in der Ausscheidungsrunde zur Gruppenphase gehören. Damit kann das Team von Urs Fischer  beispielsweise auf Basel, Tottenham, AS Rom oder den FC Kopenhagen treffen. Die Auslosung findet am Montag (2. August) um 14 Uhr in Nyon statt und wir. Die Uefa streamt das auf ihrer Homepage. Ausgetragen werden die Playoffs am 19. und 26. August. Danach zeigt sich, ob die Eisernen die „Road to Tirana“ betreten dürfen. Das Endspiel des neu geschaffenen Europapokalwettbewerbes steigt am 25. Mai 2022 in der albanischen Hauptstadt.

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Tickets für Generalprobe

Wer die Generalprobe für den Pflichtspielstart am Sonnabend gegen Bilbao (15.30 Uhr) miterleben möchte, sollte sich beeilen. Tickets für das Match gegen die Basken gibt es noch online im Union-Zeughaus im freien Verkauf.  Zutritt zum Stadion bekommt aber nur, wer gemäß des Hygienekonzeptes eins der drei G - genesen, getestet, (Durch)geimpft – erfüllt. Die Stadiontore öffnen um 1330 Uhr. Eine Stunde vor dem Spiel wird  traditionell der neue Kader vorgestellt.   

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29. Juli

Zurück aus Tirol

Tschüss, Oberlängenfeld, die Hauptstadt hat uns wieder. Auch wenn die Rücktour sich gezogen hat aus dem fernen Tirol. Doch wir beim KURIER wollen diese liebgewonnene Rubrik damit nicht einstellen, sondern euch hier auf diesem Kanal weiter mit Infos und News aus der Welt der Eisernen versorgen. Kurz und knapp mit allem, was relevant ist. Stay tuned!  

Tschüss, Tirol. KURIER-Reporter Mathias Bunkus zeigt es an, es geht zurück nach Berlin.  Matthias Koch

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Akaki Gogia in die Schweiz

Nun hat die Suche ein Ende. Akaki „Andy“ Gogia hat mit dem FC Zürich einen neuen Klub gefunden. Der 29-Jährige, dessen Vertrag bei den Eisernen nicht verlängert worden war, unterschrieb für zwei Jahre beim Vorjahres-Achten der Schweizer Super League.

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Klein-Benyamina zu Viktoria

Mittrainiert hatte er schon eine Weile, jetzt hat Soufian Benyamina (31) beim FC Viktoria einen Vertrag unterschrieben. Der kleine Bruder von Union-Legende Karim Benyamina, hatte zuletzt beim VfB Lübeck gekickt. Nach dem Abstieg der Marzipanstädter aus der 3. Liga  war der 1,90 m große Angreifer auf der Suche nach einem neuen Klub gewesen. 

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Europa-Cup-Dauerkarte

Ran an den Speck! Noch steht der Gegner zwar nicht fest, wohl aber wie man an Karten für die Play-Offs zur Conference League kommt. Die Eisernen starten am 5. August (12 Uhr) ihren Online-Vorverkauf für Mitglieder für das Abenteuer Europa. Nach Lage der Dinge dürfen die Köpenicker 25.000 Tickets für das Heimspiel im Olympiastadion verkaufen. Der Clou an dem Ticket: Der Fan hat eigentlich eine Dauerkarte für das internationale Geschäft in der Tasche. Wer es kauft, hat automatisch auch die Eintrittskarten für die Heimspiele der Gruppenphase mit erworben. Als kleines Bonbon gibt es auch ein Motto-Shirt gratis dazu. Union wird übrigens bei allen Spielen im größten Stadion der Stadt die Ostkurve - Heimat der Hard-Core-Hertha-Fans - und das Marathon-Tor nicht nutzen. Plätze gibt es nur auf den beiden Geraden. Karten gibt es in vier Preiskategorien. Das günstigste Ticket (ohne Ermäßigung) kostet 19 Euro. Wichtig: Alles Zugangsberechtigungen sind personalisiert und damit nicht übertragbar. 

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27. Juli

Knoche aus privaten Gründen heim

Zwei Tage vor dem Ende des Trainingslagers des 1. FC Union hat Abwehrchef Robin Knoche das Camp der Eisernen in Oberlängenfeld verlassen. Der Innenverteidiger sei aus „privaten Gründen“ vorzeitig abgereist. In Berlin soll der Ex-Wolfsburger am Freitag aber zu der Mannschaft stoßen, sein Einsatz am Sonnabend bei der Generalprobe gegen Athletic Bilbao (15.30 Uhr/Alte Försterei) scheint nicht gefährdet. 

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Fischer mit Mammut-Training

Keita Endo konnte die Trainingseinheit am Vormittag etwas früher beenden, in der Urs Fischer die Mannschaft fast zwei Stunden lang umherscheuchte. City-Press/Moritz Eden

Einen Tag vor der Abreise hat Trainer Urs Fischer die Zügel noch einmal mächtig angezogen. Geschlagene 110 Minuten scheuchte der Schweizer Fußballlehrer seine Schützlinge über den Platz. Allerdings durfte ein Trio bestehend aus Levin Öztunali, Keita Endo und Sheraldo Becker etwas kürzer treten und vorzeitig ins Hotel. Abseits des Trosses drehten die angeschlagenen Grischa Prömel und Sebastian Griesbeck fleißig ihre Runden.

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Urs soll Eidgenossen Korb gegeben haben

Urs Fischer fühlt sich offenbar bei Union pudelwohl. City-Press/Moritz Eden 

Nach Informationen des Kickers soll Urs Fischer – ebenso wie Ex-Hertha-Trainer Lucien Favre – eine Anfrage des Schweizer Fußball Verbandes bekommen haben, ob er sich einen Job als Nationaltrainer bei den Eidgenossen vorstellen könne. Beide sollen den Eidgenossen übrigens einen Korb gegeben haben. Der bisherige Coach der Nati, Vladimir Petkovic, wechselt offenbar zu Ligue-1-Klub Bordeaux und soll bei den Franzosen einen Vertrag bis 2024 erhalten haben. Das Buhlen um den eisernen Erfolgstrainer kam heraus, weil im Trainingslager von Mainz 05 im österreichischen Bad Häring deren Sportdirektor Martin Schmidt zu seinen Ambitionen auf diesen Trainerstuhl befragt worden war. Den Hinweis darauf, dass Erfolg doch Sexy mache, hatte Fischer erst kürzlich zur allgemeinen Erheiterung mit dem Satz „Offenbar bin ich nicht so sexy, wie sie sich das vorstellen“ gekontert. 

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Schmiedebach nach Ahrensfelde

Manuel Schmiedebach, Aufstiegsheld der Eisernen, schnürt seine Töppen künftig in Brandenburg. Der 32-Jährige, der ein Jahr lang ohne Verein geblieben war, schloss sich GW Ahrensfelde an. Die Brandenburger spielen in der Landesliga, das ist die siebthöchste Spielklasse. Bis zum Corona-Abbruch stand Jan Glinker im Gehäuse der Rand-Berliner, der derzeit dabei ist, sich eine eigene Torwartschule aufzubauen und die Plätze der Ahrensfelder dafür mitnutzen konnte.

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Gerüchte-Küche brodelt

Weil die Zukunft von Robert Andrich immer noch ungeklärt ist, brodelt die Gerüchteküche weiter. Unions Manager  Oliver Ruhnert hat zwar erklärt, dass die Zugsseite abgeschlossen ist bei den Eisernen, aber auch gesagt, dass man reagieren werde, falls etwas passiert. Andrich, der im Trainingslager allen Interview-Wünschen aus dem Weg ging, könnte immer noch bis zum Ablauf der Transferperiode am 31. August die Köpenicker bei einem adäquaten Angebot verlassen. Als potenziellen Ersatz handelt Transfermarkt den 1,87 m großen schwedischen Mittelfeldspieler Gustav Berggren, der in der laufenden Saison beim schwedischen Erstligasiebten BK Häcken in elf Spielen immerhin drei Vorlagen beisteuern konnte. Den Marktwert des 23-Jährigen taxiert Transfermarkt auf rund eine Millionen Euro. 

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26. Juli

Rönnow trainiert erstmals mit

Er ist endlich da. Fredrik Rönnow ist im Trainingslager in Tirol am späten Sonntagabend eingetroffen und hat am Montag erstmals mit den neuen Kollegen trainiert. Der dänische EM-Teilnehmer hatte noch ein paar Tage Extraurlaub bekommen. Jetzt greift Freddy an und will wie sein Namensvetter Krueger in der Nightmare-Filmreihe zum Albtraum werden. Also Horror verbreiten unter den  gegnerischen Stürmern.

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Puchacz wieder auf dem Platz

Tymoteusz Puchacz ist wieder ins Teamtraining eingestiegen bei den Köpenickern. imago/Matthias Koch

Positive Nachricht auch von Tymoteusz Puchacz. Der Pole, der mit einem seltsamen Infekt zwischenzeitlich einige Tage in einem Spital in Imst gelegen hatte, ist seit Montag zurück auf dem Platz. „Wir müssen schauen, wie viel er verloren hat“, mahnte Trainer Urs Fischer zur Vorsicht. Technik zumindest nicht wie die vorbildliche Schusshaltung auf obigem Foto aus dem Vormittagstraining demonstriert. Auch bei der zweiten Einheit des Tages konnte der EM-Teilnehmer mitmischen, musste sich nicht schonen. 

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25. Juli

Fischer erfreut die Stimmung

Trainer Urs Fischer war begeistert. Dass die Stimmung in Imst in der mit 600 Mann besuchten Arena sensationell gewesen war und an alte Zeiten erinnerte – erstmals seit dem ersten Lockdown hatten Unions Ultras mal wieder eine Darbietung ihrer Gesangskünste hören lassen –, trug zu seiner guten Laune nach dem 2:0 gegen Nizza erheblich bei. „Das war nicht zu überhören. Das spüren die Spieler auf dem Platz, die Betreuer. Das ist wieder Ambiente. Wir freuen uns, dass die Fans zurück sind“, meinte Unions Chefcoach und merkte mit einem Augenzwinkern an: „Das ist jetzt wieder schwieriger für einen Trainer, seine Spieler während der Partie zu erreichen. Die Stimme leidet. “ Dafür wurde er von den Hausherren mit einer guten Flasche Weißwein sowie zwei edlen Gläsern entschädigt. 

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Tour de Boer

Torsten Boer auf der Tribüne der Arena in Imst beim Testspiel der Eisernen gegen Nizza. City-Press/Moritz Eden

Die größten Anstrengungen hatte Ex-Union-Profi Torsten Boer am Sonnabend zu bewältigen. Der langjährige Sportdirektor von Eintracht Mahlsdorf und Ex-Eiserne (113 Pflichtspiele zwischen 1993 und 2001) war mit Kumpels für ein paar Tage ins Trainingslager gereist. Mit dem Rad ging es von Oberlängenfeld zum Spielort nach Imst. Die Rücktour hatte es dann in sich. Denn es galt nicht nur die 35 km bergauf zu bewältigen, sondern auch mit Wind und Regen zu kämpfen. Das war schon anstrengend. „Wenigstens habe ich das Gelbe Trikot und die Bergwertung gewonnen“, scherzte der 52-Jährige, der sich am Sonntag aber schon wieder auf den Weg in die Heimat machen musste.

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24. Juli

Hertha-Spionage?

Nanu, was ist denn das? Hertha-Spionage im Trainingslager? Oder doch eher nur brüderlicher Besuch? Statt selber mit den Blau-Weißen in Leongang zu schwitzen – Sami Khedira hat ja seine Karriere beendet –, kam der Rio-Weltmeister von 2014 im Trainingslager der Eisernen vorbei, um Brüderchen Rani mal auf die Füße zu schauen. Mit von der Partie war auch Brüderchen Denny, der bei NGM Sports als Spielberater tätig ist und die Interessen seiner Geschwister vertritt. 

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Rätsel um Fischer

Nanu, wo ist denn der Chefcoach? Für die morgendliche Regenerationseinheit der Kicker, die gegen Kiew gespielt hatten, mühte sich Trainer Urs Fischer nicht auf den Platz. Auch das Anschwitzen der Eisernen, die am Nachmittag im Imst gegen Nizza ran sollen, überließ der Schweizer seinen Assistenten. Im Hotel hatte Fischer genug Arbeit vor sich. Entscheidend ist in der Vorbereitung ja nicht immer auf dem Platz.

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Scouting-Treff in Tirol

Wie immer nutzte Manager Oliver Ruhnert das Trainingslager, um sich mit seiner Scouting-Abteilung zu einem halbjährlichen Arbeitstreffen zu versammeln. Steven Pälchen ist dabei als Koordinator zuständig, für Spielerbeobachtung zeichnen Stefan Studer, Theo Grieß und André Juchum verantwortlich. Marcel Borggräfes Hauptaufgabe ist die Gegnerbeobachtung.

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23. Juli

Sebastian Griesbeck muss passen

Bitterer Rückschlag für Sebastian Griesbeck im Trainingslager. Der defensive Mittelfeldspieler fällt mit einer Entzündung aus, wird wohl erst wieder in Berlin vorsichtig ins Training einsteigen können. „Auch wenn ich zuversichtlich bin, ich rechne nicht damit, dass es bis zum Bilbao-Spiel reicht bei ihm“, erklärte Trainer Urs Fischer, ohne näher auf die Umstände der Blessur einzugehen. Der Kick gegen die Basken steigt am 31. Juli in der Alten Försterei. Positiv hingegen, dass Tymoteusz Puchacz ab Montag langsam wieder einsteigen soll. 

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Dirk Zingler zu Besuch im Trainingslager

Rechtzeitig zu den beiden Testspielen sind nun auch Unions Bosse in Tirol eingetroffen. Präsident Dirk Zingler, Vize-Präsident Jörg Hinze und Präsidiumsmitglied Oskar Kosche konnten sogar noch das Vormittagstraining besuchen.

Dirk Zingler und Oskar Kosche in Tirol auf der Tribüne im Stadion des SV Längenfeld. imago/Matthias Koch

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Zwei Tests, zwei Mannschaften

Um die Belastungen für seine Jungs auf dem gleichen Stand zu halten, lässt Trainer Urs Fischer in den beiden Test des Wochenendes gegen Dynamo Kiews (an diesem Freitag, 17 Uhr/live auf Sport1) und OGC Nizza (Sonnabend, 16 Uhr, live auf Sport1) mit zwei unterschiedlichen Mannschaften spielen. 

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Kruse will Scharte auswetzen

Das Daumendrücken vor dem TV in Oberlängenfeld hatte nichts genützt. Das 2:4 gegen Brasilien ist für Union-Star Max Kruse noch nicht wirklich verdaut, aber dennoch brennt er schon auf das nächste Spiel am Sonntag gegen Saudi-Arabien. „Das wird es ein ganz anderes Spiel. Wer die Tabelle lesen kann, weiß, dass es schon ein Endspiel ist“, sagte Max Kruse. Mit leeren Händen will der Routinier von Union Berlin auf keinen Fall nach Hause fahren. „Wir sind nicht bloß hier, um an der Zeremonie teilzunehmen, wir wollen was erreichen“, sagte er in Yokohama.

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22. Juli

Sheraldo Becker für Sonnabend in Tirol erwartet

Sonnabend soll Sheraldo Becker im Trainingslager in Oberlängenfeld aufschlagen. Der Union-Kader wäre dann wieder ein Stück kompletter. Am Sonntag soll ja auch Neuzugang Fredrik Rönnow erstmals mit den neuen Kollegen trainieren.

Überlegungen, den gebürtigen Niederländer erst in Berlin zum Team stoßen zu lassen, gab es nicht. „Er hatte ja vorher schon Urlaub“, sagte Unions Manager Oliver Ruhnert. 

Abenteuer Gold Cup mit einem versöhnlichen Ende: Sheraldo Becker soll am Sonnabend zu Union zurückkehren.  imago/Icon SMI

Becker hatte wenigstens ein versöhnliches Schlusserlebnis beim Gold Cup. Der Flügelflitzer der Eisernen wurde in der Nacht zu Donnerstag beim finalen Gruppenspiel Surinams gegen Guadeloupe beim Stande von 1:1 nach 61 Minuten eingewechselt und half mit, den Kick noch zu drehen. Das 2:1 war der einzige Vorrundensieg der zuvor schon ausgeschiedenen Südamerikaner.  

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Puchacz zurück im Camp

Das Krankenhaus in Imst – oder landsmannschaftlich Spital – konnte Unions Neuzugang Tymonteusz Puchacz wieder verlassen. Doch nach wie vor wird gerätselt, was den Infekt bei dem Polen verursacht hat. An Training ist für den EM-Teilnehmer aus der Nachbarrepublik derzeit nicht zu denken. Zumindest nicht ans Mannschaftstraining. Der 22-Jährige blieb im Hotel, während seine Kameraden auf dem Platz schwitzen durften.

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Neues Auswärtstrikot

They are the Men in Black! Gastspiele werden die Eisernen künftig in einem schwarz-grau gemusterten Leibchen absolvieren. Premiere feiert der neue Camouflage-Dress beim Testspiel am Freitag in Kematen (17 Uhr) gegen den ukrainischen Meister Dynamo Kiew. 

„Das ausgefallene Trikot soll mit seiner Farbgebung an die frühen Jahre des Vereins erinnern, als junge Industriearbeiter aus Oberschöneweide den Fußballsport für sich entdeckten. Das in Grau gehaltene Camouflage-Muster steht dabei für deren Arbeitskleidung, die nach hartem Tagwerk auch mal mit Schmutzflecken übersät sein konnte“, heißt es in einer Presseerklärung des Vereins. Bis zu 1500 Fans dürfen der Partie unter der Einhaltung der drei G beiwohnen. 

Grischa Prömel im neuen Auswärtsdress der Eisernen. Twitter: 1. FC Union

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21. Juli

Kade verlässt Union erneut in Richtung Dresden

Jetzt hat das Hin und Her ein Ende. Vor zwei Jahren wechselte Julius Kade von der zweiten Mannschaft von Hertha BSC zum 1. FC Union Berlin, ein Pflichtspiel machte der zentrale Mittelfeldspieler allerdings nie für die Eisernen. Bereits in der vergangenen Saison wechselte Kade zu Dynamo Dresden. Nach 30 überzeugenden Auftritten in der 3. Liga, die zum Aufstieg der Sachsen beitrugen, zog Union im Juni die Rückkaufoption, überwies rund 500.000 Euro an die Sachsen. Doch nun gibt es die Rolle rückwärts: Der 22-Jährige wechselt zurück zu Dynamo. Über die genauen Ablösemodalitäten vereinbarten beide Vereine Stillschweigen. Doch von einem Verlustgeschäft für die Köpenicker ist eher nicht auszugehen. Das war mindestens ein Nullsummenspiel. Laut Union-Boss Oliver Ruhnert war Kade mit dem Wechselwunsch auf ihn zugekommen. Dieser hatte deshalb schon den Test am Sonnabend gegen Dynamo (3:0) nicht mitgemacht und war erst gar nicht mit ins Trainingslager nach Oberlängenfeld gereist. 

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Team guckt gemeinsam Olympia

Guckbefehl für das ganze Team. Am Donnerstag gibt Trainer Urs Fischer dem Team frei. Auch damit sie live den Olympia-Auftritt ihrer Kollegen Max Kruse und Cedric Teuchert bei den Spielen in Tokio gegen Brasilien gucken können. Der Anstoß ist um 13.30 Uhr (ARD). 

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20. Juli

Amtlich! Awoniyi wieder ein Eiserner

Die Nummer 14 war frei geblieben. Jetzt hat sie ihren alten Besitzer zurück. Der 1. FC Union vermeldete die Verpflichtung von Taiwo Awoniyi. Diesmal nicht nur auf Leihbasis. „Dass ich jetzt fest verpflichtet worden bin, macht mich glücklich und stolz. Es ist fantastisch, dass ich den großartigen Weg mit dem Verein auch weiterhin gehen kann“, sagte der Nigerianer, der aus dem Trainingslager des FC Liverpool aus dem rund 200 km entfernten Saalfelden anreisen musste.

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Rönnow endlich eisern

Nun ist das Torhütertrio komplett. Der 1. FC Union nahm wie erwartet Fredrik Rönnow (22 Bundesligaspiele für Frankfurt und Schalke) unter Vertrag. Der 28-jährige Däne kommt von Eintracht Frankfurt und kann Union am Ende bis zu einer Million Euro kosten. Der EM-Teilnehmer wird aber erst am Sonntag im Trainingslager in Tirol erwartet. Und wenig überraschend freut er sich auf die neue Aufgabe, will den Zweikampf mit Andreas Luthe aufnehmen und überhaupt: „Die letzte Saison war für mich nicht einfach, das möchte ich nun aber hinter mir lassen und freue mich auf die neue Aufgabe in Berlin“, so Rönnow.

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Puchacz ins Spital

Die Eisernen beklagen erste Ausfälle in Tirol. Während Bayern-Leihgabe Leon Dajaku wegen einer Blinddarmentzündung kurzfristig unters Messer musste und in der Hauptstadt in der Charité operiert wurde, musste EM-Teilnehmer Tymoteusz Puchacz am Montagabend aufgrund eines nicht näher bezeichneten akuten Infekts vorsorglich das Trainingslager verlassen und in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht werden, welches er laut Vereinsinfos aber vermutlich zeitnah wieder verlassen wird.

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Zweiter Test gegen Kiew

Union international trifft zumindest schon mal in der Vorbereitung zu. Am Freitag (17 Uhr) trifft das Team von Urs Fischer auf den aktuellen ukrainischen Meister Dynamo Kiew. Gespielt wird im rund 60 km von Oberlängenfeld entfernten Kematen. Tags drauf geht es in Imst gegen OCG Nizza (16 Uhr) und zum Abschluss der Vorbereitung kicken die Eisernen zu Hause gegen Athletic Bilbao (31. Juli, 15.30 Uhr/Alte Försterei). Ein Hauch von Europacup umweht ab jetzt die Vorbereitung.