Urs Fischer beim Abschlusstraining der Eisernen im Olympiastadion. imago/Matthias Koch

„Dass es da um einiges geht, ist klar. Ich glaube, das ist allen bewusst. Wir können die Tabelle schon lesen.“ Es ist schon so etwas wie ein kleines Endspiel für den 1. FC Union, wenn Feyenoord Rotterdam an diesem Donnerstag (21 Uhr, TVnow) im Olympiastadion gastiert. Das räumt Unions Trainer Urs Fischer vor dem zweiten Endspiel in der Conference League ein.

Nur mit einem Heimsieg kann der Traum vom Überwintern im Europacup wirklich bei den Eisernen genährt werden. Bei einer Pleite rückt selbst die Aussicht auf Platz zwei, der immerhin noch zu Ausscheidungsspielen gegen einen Gruppendritten der Europa League führen würde, in Richtung Unmöglichkeit.

Urs Fischer setzt auf Rückkehrer Marvin Friedrich

Da trifft es sich dann eher nicht so gut, dass Max Kruse ausfallen wird und wohl erst am Sonntag in Köln wieder eine Option ist.

Immerhin kann Marvin Friedrich wieder mitmischen. Was der Abwehr zusätzliche Stabilität verleihen sollte. Und darum geht es ja. Den Auftritt in Rotterdam bei 1:3 vergessen machen. „Wir hatten zu viele nicht so gute Phasen im Hinspiel. Wir hatten aber auch gute Momente. Das ist das, was wir mitnehmen. Schauen, dass wir das über 90 Minuten hinbekommen, dann gibt es eine Möglichkeit für uns das Spiel zu gewinnen“, so Fischer.

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