Unions Präsident Dirk Zingler und Geschäftsführer Oskar Kosche gedachten in Yad Vashem der Opfer des Holocaust. Foto: Imago Images/Koch

Eine Reise nach Israel, das ist immer nicht nur ein Fußballspiel, sondern viel mehr. Die Bosse des 1.FC Union besuchten vor der Conference-League-Partie gegen Maccabi Haifa die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem. Einfach ganz große Klasse!

„Es war uns ein tiefes Bedürfnis, unsere offizielle Reise nach Israel für den Besuch dieses besonderen Ortes zu nutzen und ich bin sehr dankbar, dass wir hier sein konnten“, erklärte Präsident Dirk Zingler (57).

An der 1953 errichteten Gedenkstätte auf dem Herzlberg machten Zingler und Co. einen Rundgang, begleitet von einer Vertreterin der israelischen Botschaft in Berlin, und legten einen Kranz nieder. Alle waren ergriffen von diesem Besuch.

„Hier mit den Grausamkeiten Nazideutschlands gegenüber den Juden Europas so unmittelbar konfrontiert zu werden, macht uns fassungslos und traurig. Wir nehmen Eindrücke mit, die uns noch lange beschäftigen werden und die niemand von uns vergessen wird“, sagte Zingler sichtlich bewegt.

„Antisemitismus ist leider noch immer gegenwärtig“

Dem Union-Boss geht es dabei auch um die Gegenwart. Zingler mahnt: „Antisemitismus ist leider in unserer Gesellschaft immer noch gegenwärtig und wir alle sind gefordert, ihn konsequent zu bekämpfen. Ich bin davon überzeugt, dass der Fußball mit seiner kulturellen Vielfalt als Vorbild dienen kann, um für Toleranz zu werben und jeder Form von Menschenfeindlichkeit und Diskriminierung entgegenzutreten.“

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