Unions Boss Dirk Zingler bei seinem Wort zum Sonntag am Freitag.  Foto: dpa/Andreas Gora

Eine ereignisreiche Woche neigt sich dem Ende zu bei den Eisernen. Entwarnung bei Cedric Teuchert. Sozusagen eineinhalb Neuzugänge mit der Verpflichtung von Fürths Paul Jaeckel sowie der gezogenen Kaufoption von Keita Endo. Die Profis haben mit 3000 Euro die von der Stiftung betriebene alldienstägliche Suppenküche unterstützt, die – mangels Spieltagen – bei vielen in Köpenick mittlerweile auch zu einer Art gesellschaftlichem Ereignis geworden ist. Und dann war das Wort zum Sonntag am Freitag von Union-Boss Dirk Zingler, der in dieser Woche ja für weitere vier Jahre in seinem Amt bestätigt worden war.

Zum einen gab ZiIngler sich sehr zuversichtlich, dass Urs Fischer sich nicht auf dem momentan rasend schnell drehen Trainer-Karussell wiederfinden würde. Weil er und die Köpenicker zueinanderpassen würden wie Arsch auf Eimer. Man ticke halt ähnlich. Gleichzeitig aber gab er auch zu verstehen, dass er sich einem Wunsch des Trainers nach Luftveränderung aus Respekt vor diesem niemals entgegenstellen würde. 

Zingler lobt den deutschen Weg

Zum anderen brach Zingler mit Blick auf die zum Glück gescheiterte Super League eine Lanze für die Strukturen im deutschen Fußball im Sinne der Chancengleichheit. Stichwort 50+1-Regelung. „Wir müssen alle mal begreifen, dass das, was wir im deutschen Fußball haben, ein Wettbewerbsvorteil ist. Dieses Bashing über den deutschen Profifußball ist teilweise unerträglich, wenn man es ins Verhältnis setzt zu den anderen europäischen Ländern“ so Unions Boss.

Nur hierzulande sei es etwa möglich, dass ein von den Mitgliedern geführter Verein wie die Eisernen es so weit nach oben schafften kann. „Wir sollten uns in Deutschland nicht gegenseitig bekämpfen. Wir sollten uns vereinen und versuchen, das, was wir in Deutschland haben, nach Europa zu tragen“, so Zinglers Fanal.