Hinter dem Einsatz von Christopher Lenz für Sonntag steht ein Fragezeichen.  Foto: Matthias Koch

Der Ernstfall nach dem Ausfall von Nico Gießelmann tritt früher ein als erwartet. Denn am Sonntag gegen Hoffenheim droht der Ausfall von Christopher Lenz. Der musste dieser Tage unerfreulicherweise kürzertreten. 

„Es ist nicht die alte Verletzung, es ist nichts Strukturelles, was kaputt ist“, verriet Unions Trainer Urs Fischer auf der obligatorischen Pressekonferenz vor dem Kick gegen die Kraichgauer. „Manchmal eben auch 'ne logisch Reaktion, das Spiel gegen Freiburg war sehr intensiv und hat viel Kraft gekostet.“

Bülter könnte für Lenz einspringen

Noch hofft der Schweizer Fußballlehrer, dass Lenz mindestens Teile des Abschlusstrainings mitmachen kann und dann für Sonntag eine Option ist.

Die Alternativen sind rar gesät. Julian Ryerson wäre dann wohl der natürliche Startelfkandidat. Denkbar wäre auch die Variante, Florian Hübner wieder in die Innenverteidigung zu nehmen und Nico Schlotterbeck auf den linken Flügel zu schieben. Auch Marius Bülter etwas defensiver auftreten und den Lenz-Part übernehmen zu lassen, wäre ein denkbares Planspiel. Dafür spricht, dass Fischer dann mit Ryerson weiterhin ein Back-up auf der Bank hätte und dieser Platz im Fall der Fälle nicht verwaist wäre.