Die Zeit ist nun gekommen ... Unions erstes Bundesligajahr verspricht Spannung pur. Foto: City Press



+++ 23. Februar +++

A-Jugend bezwingt HSV

Die A-Junioren der Eisern festigen in der Junioren-Bundesliga Nordost ihren vierten Tabellenplatz und bleiben Stadtrivale Hertha BSC auf den Fersen. Nach dem 3:1 (2:0) gegen den Nachwuchs des HSV hat die eiserne U19 nur noch vier Zähler Rückstand auf die Blau-Weißen. Allerdings hat das Team von André Vilk drei Spiele weniger absolviert als der nachwuchs der alten Dame. Es trafen Asllani (10.), Maciejewski (13.) und Schneider (66.), für die Hansestädter konnte Kilo den Ehrentreffer markieren (80.).

Mosers zweiter Streich

Zum zweiten Mal in Folge konnte Unions Torwart-Leihgabe an Cercle Brügge Lennart Moser seinen Kasten sauber halten. Dadurch konnte das bisherige Schlusslicht bei Royal Excel Mouscron mit 1:0 gewinnen. Damit gab der von Bernd Storck trainierte Klub aus Westflandern die Rote Laterne an Waasland-Beveren ab.

Polti besucht Toni

Das ließ sich Sebastian Polter, Trauzeuge von Toni Leistner, nicht nehmen. Weil der 1.FC Köln bei Hertha BSC gastierte, und Union Vormittags trainierte, besuchte der 28-jährige Angreifer seinen Spezi im Olympiastadion, verfolgte den Auftritt der Gei?böcke bei der Alten Dame zusammen mit Tonis Ehefrau Josefin auf der Tribüne.

Stöckchen rettet Fortuna

Ex-Unioner Roman Prokoph, bekannt auch unter seinem Spitznamen Stöckchen, rettete in der Regionalliga West seinem Klub Fortuna Köln mit einem Doppelpack beim 2:2 beim Bonner SC einen Punkt. Sein siebter Saisontreffer fiel übrigens ganz spät in der Nachspielzeit (90.+6). Zur Belohnung gab Ex-BFC-Coach Thomas Stratos den Südstädtern zwei Tage frei, damit sie ordentlich Karneval feiern können.


+++ 22. Februar +++

Schlotterbeck gegen Frankfurt fraglich

Keven Schlotterbeck könnte den Eisernen am Montag gegen Frankfurt fehlen. "Schlotti hat zuletzt etwas gekränkelt", erklärte Urs Fischer. Doch auch potenzielle Ersatzkandidaten sind noch fraglich. Michael Parensen konnte erst am Sonnabend wieder voll mittrainieren, Florian Hübner trainierte unter der Woche mit Belastungssteuerung nur dosiert. Außerdem laboriert Sheraldo Becker an einer Muskelverletzung, Manuel Schmiedebach, der zuletzt wieder voll mittrainieren konnte, erlitt einen leichten Rückschlag und fehlt definitiv am Main.

2700 Unioner in Frankfurt

2700 Unionfans treten die reise am Montag in die Mainmetropole an. Die Hessen werden keine Tageskasse für Gästefans öffnen.

U17 siegreich

Durch ein 4:3 gegen Bundesliga-Schlusslicht Jena kletterten die B-Junioren der Eisernen in der Tabelle um einen Rang und verdrängte die U17 von Hannover von Platz acht.

21. Februar

Leistner vor Ligadebüt

Ex-Union-Star Toni Leistner könnte ausgerechnet in Berlin sein Bundesliga-Debüt feiern. Der von den Queens Park Rangers an den 1.FC Köln ausgeliehene Innenverteidiger ist am Sonnabend gegen Hertha BSC (15.30 Uhr/Olympiastadion) ein heißer Kandidat bei den Geißböcken, um den gesperrten Sebastiaan Bornauw (5. Gelbe) zu ersetzen. 135 Zweitligaspiele absolvierte der 29-Jährige für Dynamo Dresden und die Eisernen, ehe er im Sommer 2019 auf die Insel wechselte. Die Alternative für den Sachsen wäre für Trainer Markus Gisdol der Spanier Jorge Mere. Der war aber zuletz völlig außer Form.

Moser hofft wieder

Der von Union an KSV Cercle Brügge ausgeliehene Torwart Lennart Moser schöpft wieder Hoffnung im Abstiegskampf in der belgischen Jupiler Pro League. Nach zuletzt zwei Siegen in Folge verkürzten das Team aus Westflandern in der Liga den Neun-Punkte-Rückstand auf den Vorletzten Waasland-Beveren auf nur noch drei Zähler. Dafür möchte der 20-Jährige, der in allen vier Spielen seit seinem überraschenden Wechsel vom früheren Leihverein Energie Cottbus zum Zuge kam, am Sonnabend beim Tabellenzehnten Royal Excel Mouscron zum zweiten Mal in Folge seine weiße Weste wahren.


+++ 19. Februar +++

Parensen im Einzeltraining

Routinier Michael Parensen ist zurück, die Kontrolluntersuchungen haben nichts Negatives zu tage gefördert. Der 33-Jährige startete die Trainingswoche nach einem kleinen Muskelfaserriss zunächst noch im Einzeltraining, absolvierte vor allem Läufe und Laufübungen.

Sonderzugzeiten nach Frankfurt

Und wieder einmal heißt es am Bahnhof Lichtenberg: "Zurücktreten, bitte." Der Sonderzug nach Frankfurt zum Auswärtsspiel der Eisernen bei der "Maintracht" düst am Montag ab 10.55 Uhr von Gleis 16 los. Zurück geht es um 23:26 Uhr von der Station "Frabnkfurt Stadion um 23.26 Uhr (Gleis 501). Alle wie immer organisiert vom Eisernen Virus e.V.


+++ 12. Februar +++

Andy läuft wieder

Fantastische Nachrichten aus Unions Lazarett: Akaki Gogia absolvierte am Mittwoch erstmals seit seinem Kreuzbandriss im Spiel gegen Frankfurt ein leichtes Lauftraining auf dem Platz.

Absage für Sonderzug

Der geplante Sonderzug nach Freiburg musste mangels Nachfrage abgesagt werden.


+++ 9. Februar +++

Union im Pokal-Viertelfinale gegen Leverkusen

Losfee Cacau hat erneut ein Auswärtsspiel für die Eisernen im Pokal gezogen. Das Team von Urs Fischer reist am 3. oder 4. April zu Bayer 04 Leverkusen.

Prömel macht Minuten

Auch in Bremen kam Grischa Prömel wieder zu einigen Einsatzminuten. Diesmal, weil Christian Gentner ebenso wie Yunus Malli (für ihn kam Marcus Ingvartsen) langsam etwas abbaute. dem 34-Jährigen steckte die englische Woche doch etwas in den Knochen. Prömel bekam beim 2:0 an der Weser den Vorzug vor Felix Kroos, der ebenfalls gerne an alter Wirkungsstätte aufgelaufen wäre. Nach Prömels drittem Kurzeinsatz in diesem Jahr dürfte einer Startelfnominierung nicht mehr so viel entgegenstehen, auch wenn Fischer zur Vorsicht mahnt, "er ist noch nicht bei 100 Prozent. Er war sechs Monate weg, das ist schon eine lange Zeit", so der Schweizer.

Fischer studiert Leverkusen

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Noch in Bremen begann Trainer Urs Fischer mit der Vorbereitung auf das kommenden Heimspiel gegen Bayer Leverkusen. Zunächst in den Stadionkatakomben an den Bildschirmen. Später auf dem Weg zum Bremer Flughafen ging es am Laptop weiter. "Wir haben ja auch iPads", so der Schweizer.

Manni hofft auf Leverkusen

Suleiman "Manni" Abduallahi gehörte mit Maurice Arcones, Julius Kade und Florian Flecker zu einem Quartett, das die Kombi-Reise nach Verl und Bremen nicht mitmachen konnten. Sie mussten mit Reha-Trainer Christopher Busse in Berlin fleißig üben. Abudallhi hofft nun am kommenden Sonnabend gegen Leverkusen auf seine erste Kadernominierung in diesem Jahr. "Das hängt ein bisschen auch von der kommenden Trainingswoche ab. Er hatte ja keine Vorbereitung und hat immer wieder kleinere Rückschläge", war Urs Fischer nicht wahnsinning optimistisch.

Hosi schnürt Doppelpack

Ex-Union-Stürmer Philipp Hosiner wird immer mehr zur Lebensversicherung für den abstiegsbedrohten Drittligisten Chemnitz. Beim 3:0 gegen den Halleschen FC schnürte er einen Doppelpack für die Himmelblauen, die damit in der Tabelle Viktoria Köln auf die Abstiegsplätze verwiesen. Erstmals seit Saisonbeginn klettern die Sachsen über den Strich. Für Hosiner waren es die Saisontore 14 und 15. in der Torjägerliste der 3. Liga liegt er jetzt gleichauf mit Kwasi Okyere Wriedt (Bayern II) auf Platz eins. Lennard Maloney stand beim CFC übrigens nicht im Kader.


+++ 31. Januar +++

Maloney ausgeliehen

Jetzt hat es also doch geklappt mit einem Leihgeschäft bei Lennard Maloney. Und er muss dafür nicht einmal Bulgarisch lernen. Nur Sächsisch. Die kommenden sechs Monate versucht der Innenverteidiger beim abstiegsbedrohten Drittligisten Chemnitz Spielpraxis zu sammeln. Dort sorgte übrigens Ex-Union-Stürmer Philipp Hosiner (30) mit seinen elf Treffern dafür, dass die Himmelblauen weiter von der Rettung träumen dürfen.

Restkarten in Dortmund

Könnte sich für Kurzentschlossene lohnen: Der BVB wird morgen eigens eine Gästekasse öffnen, an der Unionfans gegen Barzahlung noch ein Ticket für das Match erwerben können. Der Schalter für die Restkarten öffnet um 13 Uhr, als zweieinhalb Stunden vor dem Anpfiff.


+++ 30. Januar +++

Ruhnert verlängert

Schlussendlich, auch wenn Oliver Ruhnert (Foto) diese Vokabel so nicht in den Mund nehmen würde, ist diese Meldung nur als konsequent zu betrachten. Die Eisernen verlängern den im Sommer auslaufenden Vertrag mit ihrem Manager.

Nur um die Dauer machen die Köpenicker ein großes Geheimnis.   Angesichts seiner Meriten wäre es aber fahrlässig, ihn kurzfristig den Kräften des Marktes wieder aussetzen und nur für ein Jahr zu verlängern. Denn bei einem Abstieg, muss man Union etwas Zeit für den Neuaufbau gönnen, um wieder in die Aufstiegsspur kommen zu können.

Als der 48-Jährige im Sommer 2018 vom Posten des Chefscouts eine Stufe nach oben rückte, wurden ihm 24 Monate zugestanden, um Union voranzubringen. Der Aufstieg und derzeit Rang elf in der Bundesliga sind Beweis genug, dass ihm das auch gelungen ist. „Für mich war damit auch klar, dass unser gemeinsamer Weg noch nicht zu Ende ist“, sagt der Sauerländer.

Malli eine Option

Urs Fischer liebäugelt damit, Neuzugang Yunus Malli in Dortmund eine Chance zu geben. "Er hat jetzt fünf Einheiten mehr mit der Mannschaft. Er ist näher an die Startelf gerückt"; so der Schweizer über die Leihgabe des VfL Wolfsburg, der nach seinem Kurzdebüt im Auswärtsspiel in Leipzig (1.3) als Einwechsler in der Woche danach beim 2.0 gegen Augsburg 90 Minuten auf der Bank schmoren musste.

Prömel und Manni im Teamtraining

Trainer Urs Fischer freut sich auf mehr Alternativen. Grischa Prömel, - schon seit Mittwoch - und auch Suleiman Abdulllahi konnten das komplette Mannschaftstraining mitmachen.


+++ 23. Januar +++

Maloney trainiert in Bulgarien

Unions Abwehrspieler Lennard Maloney bewirbt sich aktuell in Bulgarien im ein Engagement. Bei Erstligist FK Dunav Ruse absolviert der 20-Jährige ein Probetraining.


+++ 21. Januar +++

Moser leihweise nach Belgien

Torwart Lennart Moser zieht es tatsächlich aus der Regionalliga in die belgische Beletage. Der zuletzt an Energie Cottbus ausgeliehene Nachwuchs-Unioner wechselt, ebenfalls leihweise, zu Cercle Brügge. Die Belgier sichern sich zudem eine Kaufoption auf den 20-Jährigen.

„Für Lennart ist der Wechsel nach Brügge eine große Chance, sein Talent auch in der ersten Liga unter Beweis zu stellen. Im letzten halben Jahr hat er in Cottbus regelmäßig gespielt und sich stetig verbessert, diese positive Entwicklung soll nun bei Cercle Brügge fortgesetzt werden. Wir bedanken uns ausdrücklich bei den Verantwortlichen von Energie Cottbus, die Lennart trotz des hohen sportlichen Wertes keine Steine in den Weg gelegt haben und seine Entwicklung bei einem belgischen Erstligisten weiter forcieren“ kommentierte Oliver Ruhnert, Geschäftsführer Profifußball, das Leihgeschäft.

Trimmel und Manni wieder im Training

Gute Nachrichten zum Start der Eisernen Trainingswoche: Nicht nur Kapitän Christopher Trimmel sondern auch Suleiman Abdullahi trainierten wieder mit der Mannschaft.


+++ 18. Januar +++

Marcel Hartel für Tor des Jahres nominiert

Der Fallrückzieher-Treffer von Marcel Hartel ist von der Sportschau zum Tor des Jahres nominiert worden. Abgestimmt werden kann hier.


+++ 17. Januar +++

Robert Zulj findet neuen Verein

Für Aufstiegsheld Robert Zulj ist das Kapitel Hoffenheim beendet. Nach einer einsatzlosen Hinrunde wechselte der Mittelfeldspieler, der in der Aufstiegssaison als Leihspieler für die Eisernen aktiv war, zu Zweitligist VfL Bochum.

Malli gegen St. Gallen

Zunächst war es nur als normaler Test gedacht. damit alle im zweiten Glied auf den gleichen Belastungsstand kommen. Doch nun wird der Kick am Sonntag gegen Urs Fischers Ex-Klub FC. St. Gallen (14 Uhr) etwas Spezilles. Neuzugang Yunus Malli soll gegen den Schweizer Tabellendritten sein Debüt im Trikot der Köpenicker geben.

Leseschnipsel  

Am 23. Januar steigt unter dem Motto "Fußball für Menschen" wieder der von Fantreffmoderator Matti Michalke gestaltete Leseschnipselabend in der Alten Försterei (18 Uhr).

Das ganz folgt einem einfachen Prinzip", so Michalke ,"Jeder trägt sich am Abend in eine Liste ein und liest rund fünf Minuten aus einem oder mehreren Bücher vor."

Es dürfen eigene Texte vorgetragen werden oder auch andere Werke, die für die Fußballkultur relevant erscheinen. Und es muss sich nicht alles zwangsläufig nur um den 1.FC Union drehen.


+++ 16. Januar +++

Neues Grün

Wieder einmal habe die Köpenicker ihren Untergrund im Stadion ausgetauscht. Beim Heimspiel gegen Augsburg kommende Woche sollte die Kugel also wieder richtig rund laufen können.

Fischer versteht Fans

Die Eisernen wollen sich durch den erneuten Stimmungsboykott ihrer Fans zu Beginn des Gastspiels in Leipzig nicht aus dem Tritt bringen lassen. Man habe das geplante Schweigen im Gästeblock aus Protest gegen das „Konstrukt aus Leipzig“, wie die Anhänger der Köpenicker den Tabellenführer bezeichnen, mit der Mannschaft thematisiert, sagte Trainer Urs Fischer vor dem Rückrundenstart am Samstag (18.30 Uhr). „Die Fans haben sich zu dem entschieden, Punkt. Wir müssen nicht mehr darüber sprechen. Für mich entscheidend ist, dass die Mannschaft von der ersten Sekunde an bereit für die Aufgabe ist.“

Schon beim 0:4 im Hinspiel des Aufsteigers hatte Unions Anhang die ersten 15 Minuten nicht supportet. In der 16. Minute kassierten die Köpenicker dann den Rückstand. „Wenn ich ans Hinspiel denke, waren die ersten 15 Minuten nicht so schlecht“, sagte Fischer und ergänzte im Scherz: „Es wurde dann eher ein bisschen schwächer als die Stimmung kam. Wir müssen uns auf unsere Aufgabe konzentrieren.“

Mit dem Schweigen wollen die Fanclubs ein „akustisches Zeichen“ setzen, wie sie zuletzt im Internet ankündigten. Zudem solle der Gästeblock erst wenige Minuten vor Anpfiff betreten werden. Der Verein erwartet rund 7000 bis 8000 eigene Fans in Leipzig. RB gilt bei Union-Anhänger aufgrund der Rolle des Brausekonzerns Red Bull als Auswuchs der Kommerzialisierung des Fußballs, zudem wird mangelnde Mitbestimmung kritisiert. (dpa)


+++ 12. Januar +++

Gogia wieder in Berlin  

Am Dienstag, wenn Union nach seiner Rückkehr in Berlin erstmals wieder vor Ort trainieren wird, stößt auch Akaki“ Andy“ Gogia nach seiner Kreuzband-Op erstmals wieder zur Truppe. „Da müssen wir jetzt erst einmal sehen, welchen Stand er hat. Auch wenn wir im täglichen Austausch miteinander sind, ist es doch was anderes, wenn er erst einmal vor einem steht“, meinte Trainer Urs Fischer.

Dienstag dürfte übrigens der einzige Tag der kommenden Woche sein, an dem man bei den Köpenickern im Training zuschauen kann. Für gewöhnlich werden in dieser Spielzeit drei Tage vor einem Kick die Schotten dicht gemacht.

+++ 11. Januar +++

Arbeit zurück nach Berlin

Weil er beim Traditionsmasters als Hallensprecher ran musste, ist Unions Pressesprecher Christian Arbeit schon am Freitagabend aus dem Trainingslager in Spanien zurück in die Hauptstadt geflogen.

Fanabend mit dem Team

Wie jedes Jahr gab es auch diesmal einen Fanabend mit der Mannschaft. Im El Nacional Punta Prima in Torrevieja kamen sich Anhang und Mannschaft bei deftigen Speisen und der ein oder anderen Molle wieder ein Stückchen näher. "Ich finde das jedes Mal dufte. Das ist auch für uns als Mannschaft nicht langweilig. Im letzten Jahr sind wir als Team ja sogar länger als die vereinbarten zwei Stunden geblieben und sind privat mit dem Taxi zurück", erinnerte sich Christopher Lenz an die Begegnung in Jerez de la Frontera zurück.

Kroos-Berater beim Spiel

Beim Kick gegen Budapest war auch Uwe Fuchs, der Sohn des ehemaligen Union-Trainers Fritz Fuchs (30.9.98 - 1.6.99) vor Ort dabei. Der Berater von Felix Kroos und Akakai Gogia war erst um 12 Uhr in Alicante angekommen, hatte sich sofort zum Spiel aufgemacht.


+++ 10. Januar +++

Torrejon zu Besuch

Großes Hallo im Mannschaftshotel der Köpenicker! Marc Torrejon hatte es sich nicht nehmen lassen, die rund 560 km aus der katalanischen Hauptstadt auf sich zu nehmen, um bei den Ex-Kollege vorbeizuschauen. Der 33-Jährige ist mittlerweile Privatier. "Ich mache nix. Bisschen paddeln. Sieht man doch an meinem Bauch", meinte der ehemalige Innenverteidiger der Eisernen (25 Spiele zwischen 2017 und 2019) und strich sich dabei scherzhaft über die Leibesmitte, bei der sich beneidenswerterweise so gar nix spannte.

Mees fällt länger aus

Es war zu befürchten gewesen. Die genauere Untersuchung von Joshua Mees‘ Oberschenkelverletzung brachte eine niederschmetternde Diagnose. Die Verletzung im linken Oberschenkel stellte sich als so schwerwiegend heraus, dass der 23-Jährige für mehrere Wochen ausfallen wird. Das heißt, dass es weit mehr ist als eine schwere Zerrung. Mindestens ein Muskelfaserriss wenn nicht ein Muskelbündelriss stehen im Raum. Bitter für den Ex-Regensburger. Zumal es immer wieder sein linker Oberschenkel ist, der ihm zu schaffen macht.

Hoffnung bei Maloney

Dagegen gibt es leichte Entwarnung beim ebenfalls zurück gereisten Lennard Maloney auf eine baldige Rückkehr. Das Knie des Youngsters ist der Bandapparat nicht von einer Ruptur erschüttert worden.

„Abschlusstraining“

Am Tag vor dem finalen Test im Trainingslager scheuchte Trainer Urs Fischer seine Truppe noch einmal richtig. Nach der viertelstündigen Erwärmung ging es geschlagene 101 Minuten noch mal zur Sache, den Abschluss bildeten Standardübungen. Am Sonnabend steigt die Generalprobe für den Ligastart gegen Leipzig. Testspielgegner ist um 15 Uhr auf dem Hotelgelände im Real Club de Golf Campoamor der ungarische Meister und Tabellenführer Ferencvaros Budapest.

Fans unterstützen Tischtennis

Mit so viel Unterstützung hat der TTC Berlin Eastside bestimmt nicht gerechnet. Die Marzahner will sich im spanischen Cartagena (19 Uhr) im Champions-League-Viertelfinale eine günstige Ausgangsposition für das Rückspiel vor heimischer Kulisse am 14. Februar sichern. Unions Ultras von Hammer Hearts wollten sich das nicht nehmen lassen, fuhren die knapp 80 Kilometer in die Küstenstadt zum Anfeuern.

Rache ist süß

Weil Unions Fanbetreuer Lars Schnell am Vortag mit Konfetti-Kanonen die Wagen zahlreicher Fangruppierungen durch die geöffneten Fenster bombardiert du farblich „verziert“ hatte, schlugen die Betroffenen im Schutze der Dunkelheit zurück. In einer Nacht- und Nebelaktion wurde der am Hotel geparkte ehemalige Eddy-Line-Van vollständig mit schwarzer Folie eingehüllt, so das Schnell, Sven Mühle & Co. am nächsten Morgen den Wagen erst einmal mühsam enthüllen mussten.


+++ 9. Januar +++

Mees zurück nach Hause

Es war zu befürchten gewesen. Auch Joshua Mees musste nach Lennard Maloney, Tim Maciejewski und Manuel Schmiedebach – mittlerweile Vater einer gesunden Tochter – vorzeitig aus dem Trainingslager abreisen.  In Berlin sollen Untersuchungen genaueren Aufschluss über die Schwere der Oberschenkelverletzung bringen. Vor Ort war es nicht möglich zu überprüfen, ob es sich nur um einen einfachen Faseriss oder mehr im linken Bein handelt.

Trauerfall bei Bönig

Auch Co-Trainer Sebastian hat das Camp im Campoamor kurzfristig wegen eines Trauerfalls verlassen. Der 38-Jährige wird allerdings noch vor der Rückreise am Sonntag wieder in Spanien aufschlagen.

Ständchen für Grischa

Gut gesungen, ist halb gewonnen? Wenn es danach geht, kann Grischa Prömel völlig gelassen an die Rückrunde herangehen. Erst gratulierte die Mannschaft, dann wurde er von den Fans auf dem Weg zurück vom Platz ins Hotel noch mal mindestens zwei Mal mit einem Ständchen bedacht.


+++ 8. Januar +++

Bitterer Abschluss für Mees

So ein Mist. Mit der letzten Aktion beim Torschusstraining verletzte sich Joshua Mees offenbar schwer. Ohne gegnerische Einwirkung sackte er mit einem Aufschrei zu Boden. Mit bandagierten linken Oberschenkel musste er vom Platz getragen werden. Das sah nach mehr als einem Muskelfaserriss aus.

Zirkeltraining

Die zweite Einheit in Folge ohne Ball! Schmeckt keinem Kicker so wirklich. Nachdem am Dienstag nur regenerative Gymnastikarbeit auf dem Programm stand, quälten Martin Krüger, Christopher Busse & Co. die Unionprofis am Mittwochvormittag mit einem Zirkeltraining und Kraftraum als Abschluss.

Ruhnert eingetroffen

Am späten Dienstagabend ist auch Manager Oliver Ruhnert im Trainingslager angereist. Wie immer in solchen Camps ist sein größtes Problem eher die Akkulaufzeit seines Handys als sonstiges. Ohne Erfindung der Flatrate und des roaming-freien Telefonierens wäre der 48-Jährige wohl dem sicheren Ruin nahe.

Becker zurück im Teamtraining

Ein Tag Ruhepause hat dem maladen Fuß von Sheraldo Becker offenbar so gut getan, dass er ohne Probleme beim Zirkeltraining mitmischen konnte.

Hübner und Manni aufgetaucht

Auch Florian Hübner und Suleiman Abdullahi verließen am Mittwochvormittag die „sichere Deckung“ ihres Hotels, absolvierten in Sichtweite der Kollege erste Übungen auf dem grünen Rasen.

Papa Parensen zu Besuch

Wie in der Vorbereitungszeit nutzt Bernd Parensen die Trainingslager, um ein paar Pigmente zu haschen und seinem Sohnemann Michael bei der tägliche Arbeit zuzusehen.


+++ 7. Januar +++

Becker muss passen

Dumm gelaufen für Sheraldo Becker. Da hatte der Niederländer mit einem feien Treffer gegen Royal Union. St. Gilloise endlich mal wieder auf sich aufmerksam machen könne, doch es war ein Kick mit Nachwirkungen. Schon unmittelbar nach dem Spiel hatte der Flügelflitzer seinen Fuß in einer Eiswanne gekühlt und war humpelnd den Hang zum Hotel hochgestiefelt. Über Nacht kehrte aber keine Besserung ein. Zumindest nicht so weit, dass er am Dienstag beim Regenerationstraining mi Martin Krüger wieder auf dem Platz zu sehen war.

Freier Nachmittag

Wie üblich nach Spielen wurde nur am Vormittag trainiert, am Nachmittag war frei. Dafür stehen für Mittwoch und Donnerstag jeweils zwei Trainingseinheiten auf dem Programm.

Gikiewicz fiebert Start entgegen

Keine Angst vor dem schweren Rückrundenauftakt hat derzeit Unions Stammkeeper Rafal Gikiwicz.  „Ich könnte sofort morgen nach Leipzig fliegen. Da habe ich keine Angst. Da ist Bundesliga, das ist besser als 2. Liga für alle. Jedes Spiel ist doch für uns und unsere Fans wie ein Finale der Campions League“, meinte der Pole in Orihuela.

Schmiedebach abgereist

Manuel Schmiedebach zu gestatten, zur Geburt seines zweiten Kindes nach Berlin zurück zu reisen. Menschlich verständlich zudem. Auch vorzeitig auf den Weg zurück in die Heimat machte sich U19-Spieler Tim Maciejewski, dessen Erkrankung einen weiteren Aufenthalt in Spanien nicht mehr als sinnvoll erscheinen ließ.


+++ 6. Januar +++

Guardia Civil im Einsatz

Man kann es auch übertreiben. Unmittelbar vor Unions Testkick gegen Oud-Heverlee Leuven trat die Guardia Civil auf den Plan. Eine Kette von sechs Uniformierten baute sich demonstrativ vor dem Einlaufen der beiden Teams auf dem Rasen auf. Das seltsame Schauspiel wiederholte sich in der Halbzeit und nach dem Schlusspfiff. Einen Anlass, polizeiliche Präsenz zu zeigen gab es trotz der rund 250 Unionfans im Trainingslager bislang überhaupt nicht.

Fischer wird Polsterer

Da legte selbst Trainer Urs Fischer mit Hand an. Weil ein Pavillonzelt unmittelbar am Spielfeldrand stand, mussten die kantigen Stahlpfosten aus Sicherheitsgründen extra abgepolstert werden. Nur womit? Findig, wie der Eisernen nun einmal ist, wurden kurzerhand die Gymnastikmatten um die Pfosten geschlungen und dort festgetaped.

Sandy spioniert

Jan "Sandy" Sandmann, der zwischen 2002 und 2004 insgesamt 56 Zweitligaspiele für die Eisernen absolvierte, observierte gestern den Testkick der Eisernen gegen Leuven. Seit September 2017 ist der 41-Jährige als Scout für Zweitligist 1.FC Nürnberg tätig. "Es gibt hier so viele Mannschaften, da kann ich fast jeden Tag zwei Spiele sehen", so Sandy zum KURIER. Bahnt sich da etwa ein Leihgeschäft an? Kandidaten hätten die Eisernen genug dafür.

Schlotti und Prömel abseits

Keven Schlotterbeck und Grischa Prömel absolvierten gestern auf einem Nebenplatz Reha-Übungen mit Fitnesscoach Christopher Busse. An Tag 3 des Trainingslagers fehlten weiterhin Florian Hübner und Suleiman Abdullahi. Neu verschnupft ist U19-Spieler Tim Maciejewski.


+++ 5. Januar +++

Nur zwei fehlen beim Start

Erste echte Trainingseinheit im Vorbereitungs-Camp in Orihuela. Gut 150 Unionfans schauten den 30 Unionkickern dabei auf die Füße. Lediglich Suleiman Abdullahi (Knieprobleme) und Florian Hübner (leichter Infekt und Probleme mit dem Fuß) mussten bei der einzigen Einheit des Tages passen.

Verspätetes Ständchen

Für Marcus Ingvartsen gab es am Sonntag ein verspätetes Ständchen. Der Däne war am Reisetag 24 Jahre jung geworden.

Großes Medienaufkommen

In so noch nie gesehener Mannschaftsstärke werden die Eisernen in Spanien diesmal von einem Medienaufkommen begleitet. Neben den immer anwesenden Gazetten wie Bild/BZ, Kurier und Berliner Zeitung sind mittlerweile auch die Morgenpost und der rbb eingetrudelt. Im Laufe des Wochenendes haben sich zudem der Kicker und der Tagesspiegel angesagt. Selbst die Frankfurter Allgemeine wird im weiteren Verlauf zu einer kurzen Stippvisite erwartet. Die Bundesliga verändert auch hier das gewohnte Geschehen.


+++ 4. Januar +++

Wiedersehen mit Denis

Viele sind nicht mehr dabei, aber Denis Prychynenko (27) konnte mit Christopher Trimmel und Michael Parensen zwei Ex-Kollegen im Campoamor begrüßen. Der Innenverteidiger mit ukrainischen Wurzeln ist mit dem belgischen Zweitliga-Spitzenreiter Beerschot AC zur Vorbereitung in Spanien. Zwischen Juli 2015 und Januar 2016 war der 1,89 m große, gebürtige Potsdamer bei den Eisernen unter Vertrag, bekam allerdings in Pflichtspielen nie eine echte Chance.

Sieg für Traditionself

Gelungener Jahresauftakt auch für die Traditionself der Eisernen. Ronny Nikol, Torsten Mattuschka, Marco Gebhardt & Co ließen sich beim 13. Wochenende des Ballzaubers in Grimmen nicht die Butter vom Brot nehmen, setzten sich souverän durch. Mit von der Partie waren unter anderem Thomas Boden, Christian Stuff und Björn Brunnemann.