So dicht werden die Union-Fans am ersten Spieltag gegen Bayern Leverkusen wohl nicht zusammenstehen. Immerhin dürfen aber wieder 11.006 Fans dabei sein.  Imago

Die Fans des 1. FC Union fiebern dem Liga-Auftakt entgegen. Und werden nicht enttäuscht. Denn gegen Bayer Leverkusen (Sonnabend, 15.30 Uhr) dürfen am 1. Spieltag die Köpenicker das Stadion An der Alten Försterei zumindest mal wieder zur Hälfte füllen, obwohl die Corona-Zahlen den festgelegten Grenzwert überschreiten. 

In der Hauptstadt liegt die Sieben-Tage-Inzidenz seit dem vergangenen Wochenende über 35 – Tendenz steigend! Doch wie der kicker nun berichtet, gab die zuständige Berliner Senatsverwaltung am Montagnachmittag dennoch grünes Licht: 11.006 Fans dürfen dabei sein. 

Berlin setzt Corona-Grenzwert aus 

Ursprünglich sollte nur bei einer Inzidenz unter 35 eine Stadionauslastung von bis zu 50 Prozent und von maximal 25.000 Zuschauern möglich sein. Die Kopplung an diesen Grenzwert ist für Berlin nun aber „temporär ausgesetzt“, wie die Senatsverwaltung für Inneres und Sport am Montagnachmittag erklärte.

Offen ließ die Senatsverwaltung entsprechend, ob das auch für die kommenden Heimspiele im August gelte. Bevor es am 3. Spieltag gegen Borussia Mönchengladbach (29. August, 15.30 Uhr) geht, feiert Union die Premiere in der neu geschaffenen Europa-Conference-League. Im Play-off-Rückspiel treffen die Eisernen am 26. August entweder auf den finnischen Vertreter Kuopion PS oder den FC Astana aus Kasachstan. Allerdings im dann rotleuchtenden Olympiastadion – und Stand jetzt vor 25.000 Zuschauern. 

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