Taiwo Awoniyi (2.v.l) ist heiß drauf, am Sonnabend in Gladbach sein Debüt für Union zu geben. Hier bekommen die neuen Kollegen Lars Dietz und Sebastian Griesbeck schon mal einen Vorgeschmack auf das, was der Nigerianer so drauf hat.  Foto:
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Im Sturm steckt der Wurm. Zumindest in zentraler Position ganz vorne. Da trifft es sich gut, dass Neuzugang Taiwo Awoniyi sich bei den neuen Kollegen offenbar schnellstens eingelebt hat. Die nigerianische Leihgabe vom FC Liverpool hat offenbar unter der Woche seine Tauglichkeit in den Übungseinheiten angedeutet. 

„Ich habe Taiwo absolut positiv erlebt. Er hat sich schnell zurechtgefunden. Er hat schnellstmöglich unsere Prinzipien verinnerlicht und uns den Eindruck vermittelt, dass er spielbereit ist. Ich werde mir das beim Abschlusstraining noch mal genau anschauen, aber er ist schon Kandidat für Sonnabend“, verriet Trainer Urs Fischer.

Ob das sogar in der Startelf der Fall sein wird, wollte Fischer natürlich nicht preisgeben. Aber einen Versuch wäre es wert. Doch eins ist auch klar: Wunderdinge kann man von dem 23-Jährigen natürlich nicht erwarten. „Es ist doch logisch, wenn es um Abläufe geht und um Spielprinzipien, dass da nicht alles sofort funktionieren kann. Das ist selbstredend“, bat Fischer um maßvolle Erwartungen.

Dennoch wäre der 1,83 m große Angreifer, dessen Marktwert auf 3,2 Millionen Euro taxiert wird, ein Element, das Union derzeit nicht zur Verfügung steht und daher auch ohne große Eingewöhnungszeit sofort helfen könnte. „Er ist ein bulliger Stürmer, der den Körper reinstellt. Er hat Geschwindigkeit und direkten Zug zum Tor“, so Fischer. Könnte gegen die Fohlen nützlich sein.