Die eine Leihgabe - Taiwo Awoniyi/l. - muss wohl zurück nach Liverpool. Und auch bei der anderen - Joel Pohjanpalo - steht nicht fest, ob er  künftig für Leverkusen oder Union spielt. Foto: Matthias Koch

Jetzt wird es für den 1. FC Union kompliziert. Oder zumindest kaum einfacher. Liverpool-Leihgabe Taiwo Awoniyi ist laut dem Internetportal goal.com endlich im Besitz einer Arbeitserlaub im Vereinigten Königreich (UK). Damit entfällt für das Klopp-Team die Notwendigkeit, den Nigerianer wie in den vergangenen sechs Jahren auf das Festland verleihen zu müssen. 

Laut Manager Oliver Ruhnert hatte Union vor, sich mit dem 23-Jährigen zu beschäftigen. Die Weiterverpflichtung - und sei es durch eine erneute Leihgabe - wird nun verkompliziert. 

Anderlecht blitzt in Liverpool ab

Der LFC will Awoniyi in seine Vorbereitung integrieren und dann über einen Transfer oder eine Leihe auf der Insel nachdenken. Ein Angebot von RSC Anderlecht über 6 Millionen Euro für einen endgültigen Wechsel habe der LFC abgelehnt, heißt es aus englischen Quellen. Ein Größenordnung von neun bis zehn Millionen Euro Ablöse steht im Raum. 

Für Union nicht zu stemmen. Eher noch für die Ligakonkurrenten Stuttgart oder Wolfsburg. Aus der Championship - also der zweiten Liga im UK - werden den Premier-League-Absteigern Fulham und West Bromwich Albion Interesse nachgesagt. Ebenso Ligarivale Stoke City. 

Alles Klubs, mit denen Union kaum mitbieten kann. Gut möglich also, dass der Kick am Sonnabend gegen Leipzig (15.30/Alte Försterei) der letzte Auftritt für Awoniyi im Dress der Köpenicker wird.