Trainer Urs Fischer, hier neben seinem Co-Trainer Markus Hoffmann, war beim 4:1 in Magdeburg nicht allem einverstanden, was die Profis des 1. FC Union ablieferten.
Trainer Urs Fischer, hier neben seinem Co-Trainer Markus Hoffmann, war beim 4:1 in Magdeburg nicht allem einverstanden, was die Profis des 1. FC Union ablieferten. Imago/Matthias Koch

Nein, Urs Fischer ist keiner, der sich von nackten Resultaten blenden lässt. Das 4:1 seiner Eisernen in Magdeburg, der Schweizer Fußballlehrer hatte einiges zu bemängeln.

„Blitzstart war da, ja, Gut. Aggressiv, organsiert und anschließend war alles wie weg“, monierte er vor allem die erste Halbzeit, als Magdeburg vor allem durch den quirligen Japaner Tatsuya Ito die Eisernen vor einige Probleme stellte.

1. FC Union: Urs Fischer fehlte die Körperlichkeit

Auch die Tatsache, dass Union aus dem vollen Training kam, wollte Fischer nicht als Entschuldigung gelten lassen. „Nein, aus meiner Sicht geht das nicht als Entschuldigung. Fußball ohne Körperkontakt, ohne Bereitschaft. So geht das nicht. Es war einfach nicht gut, dann muss man das auch mal ansprechen“, so Fischer, der sonst in der Öffentlichkeit eher mit Kritik sparsam umgeht.

Union kassierte ja vor der Pause nicht nur das Gegentor (32.), bei dem Paul Seguin nach einem Freistoß von Baris Atik am Ende eines Flipperballs unglücklich Pate stand („Irgendwie war ich dran, ja“), sondern hätte eine Minute zuvor schon ein Ding kassieren können. Frederik Rönnow lag beim von Ito herausgeholten Strafstoß in der falschen Ecke, aber Atik setzte die Kugel an den anderen Pfosten.

Unions Urs Fischer war mit Durchgang zwei mehr zufrieden

Den Hausherren war anzumerken, dass sie in der Vorbereitung schon ein Stück weit weiter sind als die Eisernen. Deren Trainer Christian Titz war dennoch nicht unzufrieden. „Wir waren über weiter Stücke des Spiel dabei, unser Spiel zu machen. Aber man hat gesehen, dass eine Mannschaft wie Union unsere Fehler sofort bestraft. Auf so etwas müssen wir uns besser einstellen“, meinte der FCM-Coach.

Besser eingestellt fand Urs Fischer die Seinen in Durchgang zwei. „Die zweite Hälfte hat mir gefallen. Das hatte was mit Kompaktheit zu tun. Wir standen stabil. Das da nicht alles gelingt ist doch logisch, du bis ja erst in der zweiten Woche der Vorbereitung“, sagte der 56-Jährige.

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