Unions Taiwo Awoniyi bereitet sich mit Nigeria in Kamerun derzeit auf den Afrika-Cup vor. imago/Shengolpixs

Die gute Erkenntnis des Wochenendes aus eiserner Sicht: Auch ohne ihren in Kamerun weilenden Top-Torjäger Taiwo Awoniyi ist der 1. FC Union in der Lage, Treffer zu erzielen. Natürlich hätte man den Nigerianer gerne dabei. Doch der 24-Jährige ist ja beim Afrika-Cup unterwegs. Und da geht es am Dienstag für die Supereagles gleich in die Vollen. Unions Taiwo Awoniyi holt seine Liverpool-Vergangenheit ein.

Um 17 Uhr (DAZN) bekommt es Awoniyis Nigeria gleich mit dem siebenfachen Kontinental-Meister und Mitfavoriten Ägypten zu tun. Und damit natürlich mit Liverpools Superstar Mo Salah, der mit den Pharaonen endlich den Gold-Pokal in den Händen zur Abrundung seiner Karriere halten will. Bislang ist nur ein zweiter Platz aus dem Jahr 2017 für ihn notiert.

Awoniyi kennt Salah aus Liverpool

 Ob es diesmal langt? Die Supereagles wollen auf jeden Fall versuchen Salah und Co. ein Bein zu stellen. Im Training hatte Awoniyi das manchmal schon versuchen können, war er doch in der jüngeren Vergangenheit das ein oder andere Mal in Liverpools Sommervorbereitung dabei gewesen. Doch das ist nun was anderes.

Sollte den Supereagles ein Coup gelingen, wäre das in Gruppe D mit dem Sudan (15. Januar, 17 Uhr) und Guinea-Bissau (19. Januar, 21 Uhr) für Awoniyi und Kollegen fast schon die halbe Miete für den Einzug ins Achterfinale bei diesem 24er-Turnier. Denn neben den beiden Gruppenersten kommen ja auch vier von sechs Gruppendritten in die K.o.-Runde (23.–26.Januar).

Des Einen Freud’ (Awoniyi) wäre hiermit der Eisernen Leid. Die Köpenicker werden ihren neunfachen Torschützen nicht nur am Wochenende gegen Hoffenheim vermissen, sondern natürlich auch beim DFB-Pokal-Derby bei Hertha BSC am 19. Januar. Realistisch erscheint eher eine Rückkehr vor dem Auswärtsspiel in Augsburg am 5. Februar, so denn Nigeria es nicht unter die letzten Vier schafft.

Länderspieleinsätze könnten Awoniyi beflügeln

Und auch dann muss man darauf hoffen, dass Corona nicht zuschlägt oder Awoniyi sich eine Blessur zuzieht. Bei Union hofft man aber natürlich darauf, dass Awoniyi bei Nigeria auch auf dem Rasen tummeln darf und nicht nur die Ersatzbänke ziert. „Es gibt nichts Größeres, als für sein Land zu spielen“, weiß ja auch Unions Trainer Urs Fischer.

Wäre für alle Seiten gut. Um Matchpraxis beizubehalten. Und um im Kopf beflügelt nach Köpenick zurückzukehren. Denn nach seinem ersten Länderspieleinsatz für Nigeria überhaupt drehte Awoniyi bei den Eisernen erst so richtig auf.

Lesen Sie hier mehr über die Eisernen>>