Will bis Juni noch mal alles für Union raushauen: Sebastian Polter. Britta Pedersen/dpa

Berlin - Die eine halbe Stunde in Freiburg hat nichts an seinem Entschluss geändert, Sebastian Polter bleibt dabei, dass seine Zeit im Sommer bei Union endet. „Es ist festgeschrieben. Sonst hätte ich es nicht so im Interview gesagt. Ich habe bewusst eine Entscheidung getroffen. Ich bin aber im hier und jetzt. Ich werde mich voll zerreißen bis zum Ende des Vertrages“, so der 28-Jährige.  

Nun will er am liebsten schon Sonnabend gegen Bayern alles raushauen. Wenn der Trainer ihn lässt. „Wenn man mich reinwirft, werde ich der Mannschaft helfen. Wir wollen als Team und Verein ganz klar einem Ziel nachgehen. Das ist am Ende der Klassenerhalt.“

Wunderdinge seien aber derzeit von ihm weniger zu erwarten: „Jeder weiß, dass mir Spielpraxis fehlt. Wo soll ich sie herholen?“