Taiwo Awoniyis Traum vom Gewinn des Afrika-Cups mit Nigeria platzte im Achtelfinale gegen Tunesien. imago/Shengolpixs

Bitteres Ende eines großen Abenteuers für Unions treffsichersten Angreifer, Taiwo Awoniyi, in Kamerun. Im Achtelfinale des Afrika-Cups zog das favorisierte Nigeria gegen Tunesien mit 0:1 (0:0) den Kürzeren und muss die Heimreise antreten. 

Im finalen Gruppenspiel gegen Guinea-Bissau hatte Augustine Eguavoen, der Coach der Super Eagles, Awoniyi noch geschont. Im K.o.-Runden-Spiel stand der 24-Jährige wieder in der Startelf, kam zu seinem vierten Länderspieleinsatz.  

Awoniyi & Kollegen ohne Durchschlagskraft

Allerdings konnte Awoniyi anders als bei den Eisernen keine wirklichen Akzente setzen, auch weil die Super Eagles gegen die Nordafrikaner nie wirklich Druck aufbauen konnten und Kombinationsspiel auf dem Index zu stehen schien. Stattdessen versuchten sie es mehr mit sinnbefreiten Einzelaktionen und nutzlosen Dribblings (Moses Simon!). 

Das bestrafte der Afrika-Cup-Meister von 2004, der mit sehr viel mehr Herz auf dem Platz agierte als der hohe Favorit Nigeria. Tunesiens Kapitän Youssef Msakni sorgte kurz nach der Pause mit einem tückischen Aufsetzer  für die Führung der Adler von Karthago (47.).

Als Evertons Alex Iwobi kurz nach seiner Einwechselung in der 67. Minute eine überzogene Rote Karte kassierte, schwammen Nigeria endgültig die Felle davon. Zu diesem Zeitpunkt war Anwoniyi allerdings schon ausgewechselt worden (60.). Tunesien geriet nicht mehr wirklich in Gefahr. 

Gegen Augsburg kann Awoniyi wieder mitmischen

Damit steht immerhin fest, dass der Nigerianer Union beim ersten Spiel nach der kommenden Länderspielpause, am 5. Februar in Augsburg, wieder zur Verfügung stehen wird. Inwiefern Unions Trainer Urs Fischer jetzt aber bei dem neunfachen Liga-Schützen mentale Aufbauarbeit betreiben muss, wird sich in den kommenden Tagen zeigen. 

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