Unions Paul Jaeckel hat den Ball, Bayerns Thomas Müller den Ärger. Imago/nordphoto

Schwerstarbeit für den 1. FC Union am Sonnabend. Beim FC Bayern (18.30 Uhr) wollen die Eisernen nicht wie im Hinspiel (2:5) die Schießbude geben und nur artig mitspielen.

„Man misst sich wirklich mit einer Top-Offensive. Aber es ist nicht so, dass die Woche anders gestaltet wird, nur weil es der Rekordmeister ist. Wir bereiten uns so gut wie möglich vor und dann schauen wir, was gegen solch eine Mannschaft möglich ist“, sagt Abwehrspieler Paul Jaeckel.

Es ist nichts anders, weil es der Rekordmeister ist

Der Innenverteidiger, der im Sommer 2021 vom Bundesliga-Aufsteiger Greuther Fürth kam, stand in dieser Saison 25-mal im Kader. Bei 17 Einsätzen reichte es zu 15 Berufungen für die Startelf – zuletzt im Heimspiel gegen den VfB Stuttgart (1:1).

Auch nachdem Vizekapitän Marvin Friedrich im Januar zu Borussia Mönchengladbach wechselte, hat Jaeckel keinen Stammplatz sicher. Er duelliert sich vor allem mit Winter-Neuverpflichtung Dominique Heintz vom SC Freiburg. „Für mich war immer klar, dass ich um Einsatzzeiten zu kämpfen habe und immer mal wieder auf der Bank Platz nehmen werde. Das ist für mich völlig in Ordnung. Dennoch möchte ich so oft wie möglich spielen“, erklärt Jaeckel.

Jagd nach dem Stammplatz

Gegen Stuttgart hatte sich Trainer Urs Fischer auch für Jaeckel entschieden, weil der gebürtige Eisenhüttenstädter Schnelligkeitsvorteile gegenüber Heintz besitzt. Insofern könnte Jaeckel auch gegen München zur Anfangsformation zählen. Mit den Union-typischen Tugenden soll gegen die Bayern gepunktet werden. „Wir müssen sehr viel laufen und dürfen die Balleroberungen nicht einfach herschenken. Man braucht auch ein Quäntchen Glück, dass sie am Tor vorbeischießen“, weiß Jaeckel.

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