Der DFB-Pokal ist für den 1. FC Union zum Greifen nah. Im Viertelfinale treffen die Eisernen auf den FC St. Pauli. Imago

Das Endspiel vor Augen, den FC St. Pauli vor der Brust! Der 1. FC Union trifft im Viertelfinale des DFB-Pokals auf die Kiezkicker aus Hamburg. Losfee sollte Ski-Ass Felix Neureuther (37) sein. Der war aber durch einen Corona-Fall in der Familie verhindert, nur zugeschaltet. Stattdessen bescherte Dortmunds Stadionsprecher Nobert Dickel den Eisernen ein Heimspiel am 1. März (20.45 Uhr/ARD) gegen den aktuellen Tabellenzweiten der Zweiten Liga. 

Gemischte Bilanz gegen St. Pauli

Die Chance auf das Einzug ins Finale im Berliner Olympiastadion sind gut wie selten: Unter den acht Teams, die nun noch um die Trophäe spielen, befinden sich mit St. Pauli, dem HSV, Hannover 96 und dem Karlsruher SC gleich vier Zweitligisten. So viele wie seit 18 Jahren nicht mehr. Neben den Köpenickern sind aus der Bundesliga nur noch Leipzig, Freiburg und der VfL Bochum vertreten.

Das attraktive sowie machbare Los wird dem 1. FC Union helfen, den aktuellen Schmerz des Blitz-Wechsels von Max Kruse zum VfL Wolfsburg besser zu verkraften.

Union hat die Chance auf Revanche

Die eiserne Bilanz gegen St. Pauli ist relativ ausgeglichen. 11 Union-Siegen stehen acht Niederlagen gegenüber, sechsmal teilten sich beide Klubs die Punkte. Zuletzt gab es im Februar 2019 ein 2:3 in der Zweiten Liga in Hamburg, das Hinspiel an der Alten Försterei gewann Union klar mit 4:1.

Im Pokal spielten beide im August 1994 zuletzt gegeneinander. Union, damals Regionalligist, verlor zuhause gegen die bereits in der Zweiten Liga kickenden Kiezkicker 2:3. Nun hat die Elf von Trainer Urs Fischer die Chance, es besser zu machen.

Die Viertelfinal-Duelle im Überblick:

1. FC Union – FC St. Pauli

Karlsruher SC - Hamburger SV

Hannover 96 – RB Leipzig

VfL Bochum – SC Freiburg

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