Unions Flügelflitzer Sheraldo Becker musste in Berlin bleiben. Foto: Matthias Koch

Berlin - Union zwischen Barsinghausen und Bayern. „Es geht wieder los. Wir können wieder Fußball spielen“, freut sich Oliver Ruhnert, der Manager der Eisernen.

Mit Mundschutz, Verpflegungsbeutel und vielen Hoffnungen im Handgepäck kletterten Neven Subotic, Grischa Prömel & Co. nach dem Vormittagstraining in die bereit gestellten zwei (!) Busse, die sie ins einwöchige Quarantäne-Trainingslager ins bei Hannover gelegene Barsinghausen bringen sollten.

Mit versteinerter Miene hingegen stieg Sheraldo Becker in seinen weißen Mercedes (Foto), als die Busse längst schon vom Geländer gerollt waren. Die Oberschenkelblessur aus dem ersten richtigen Mannschaftstraining am Freitag nach der Coronapause entpuppte sich als so schwer, dass der Niederländer zu Hause bleiben musste. Auch Akaki Gogia und Yunus Malli fuhren nicht mit.