Die Fans der Eisernen können sich auf weitere Torjubel a la Spiderman freuen! Sheraldo Becker hat beim 1. FC Union vorzeitig verlängert.
Die Fans der Eisernen können sich auf weitere Torjubel a la Spiderman freuen! Sheraldo Becker hat beim 1. FC Union vorzeitig verlängert. Imago

Der Mittwoch hatte es in sich beim 1. FC Union. Zunächst einmal beglückten die Eisernen die Fans mit dem neuen Ausweich-Trikot, einem schnieken Schwarzen mit leichten Rotapplikationen. Dann sickerte durch, dass mit Jordan Siebatcheu der Torschützenkönig der Schweizer Super League im Anflug ist auf die Alte Försterei und mit der Basisablöse von 6 Millionen Euro eher günstig zu haben war. Am Ende verkündete Sheraldo Becker die frohe Botschaft, dass er seinen am Saisonende auslaufenden Vertrag verlängert habe. Gehaltsaufbesserung inklusive versteht sich. 

Letzteres war nach den Nachrichten der vergangenen Tage zwar erwartet worden. Aber es ist gut zu wissen, dass die Tinte unter dem Kontrakt getrocknet ist. Wie üblich machten die Eisernen keine Angaben über die Laufzeit. Getreu dem Motto „Aus großer Kraft folgt große Verantwortung“ können sich die Zuschauer auf weiteren Spiderman-Jubel an der Alten Försterei freuen. Mindestens bis 2024!

Becker verkündet Verlängerung beim 1. FC Union via Twitter

Der Niederländer mit surinamischen Wurzeln brachte die frohe Botschaft per Twitter-Video persönlich unter das Volk. In einer Mischung aus Deutsch und Englisch. Und er versprach allen Unionfans eine unglaubliche Saison. Da sollte man ihn beim Wort nehmen …

Dass Manager Oliver Ruhnert den Vertrag verlängern konnte, war wichtig. Kommenden Sommer hätte Becker die Alte Försterei ablösefrei verlassen können. Nun geht das nur gegen eine Transferentschädigung.

Denn mit Siebatcheu, der dem Vernehmen nach einen Vierjahresvertrag an der Alten Försterei bekommt, erhält Becker einen neuen Partner, mit dem er ein ähnlich kongeniales Duo wie zuvor mit Taiwo Awoniyi bilden kann.

Beide zusammen kamen auf 19 Tore und damit fast 40 Prozent aller eisernen Tore. Becker war zudem mit sechs Vorlagen zweitbester Zuarbeiter bei Treffern nach Niko Gießelmann (8). Das verspricht nun auch wieder sehr erfolgreich zu werden, wenn sich der Amerikaner erst einmal bei den Eisernen eingewöhnt hat.

Alles in allem ein erstaunlicher Mittwoch. Zumal für den Torjäger von Young Boys Bern nur ein Drittel der für Awoniyi kassierten 20 Millionen drauf geht. Oh happy day …

Lesen Sie hier mehr über den 1. FC Union >>