Auffälligster Akteur bei Unions 0:0 gegen Lodz: Mittelfeldmann Keita Endo. City-Press/Florian Pohl

Nein, dieser Kick war wahrlich nicht vergnügungssteuerpflichtig. Nicht nur wegen der nasskalten Witterung. Ein typisches Testspiel eben. Dabei schickte Trainer Urs Fischer nicht mal eine reine B-Elf auf den Rasen der Alten Försterei. Dennoch kam der 1. FC Union vor 947 Besuchern nicht über ein 0:0 gegen Widzew Lodz hinaus. 

Kruse fehlt beim Union-Test

Gänzlich fehlten bei den zu erwartbaren Akteuren eigentlich nur der an frisch an Corona erkrankte Kevin Möhwald, der erkältete Dominique Heintz und Pawel Wszolek, der laut polnischen Medien zum Medizincheck bei Legia Warschau sein soll. Ein Ausleihe steht im Raum bei dem Rechtsaußen, der bei Union bislang nur beim Pokalspiel in Mannheim für wenige Minuten zum Zug kam. Ach ja, Max Kruse glänzte auch mit Abwesenheit. Musste sich wohl auf „Schlag den Star“ am Sonnabend (20.15 Uhr, ProSieben) vorbereiten. 

Auffälligster Akteur auf eiserner Seite war gegen den polnischen Zweitligazweiten, der als Ersatz-Gegner für Erzgebirge Aue eingesprungen war, der überaus fleißige Keita Endo. Der Japaner war vor der Pause mehrfach kurz davor war, das 1:0 zu erzielen. Positiv zudem, dass Anthony Ujah endlich einmal wieder für 90 Minuten auf dem Rasen stehen konnte.

Union-Coach Fischer testet Viererkette

Nach der Pause war es der eingewechselte Andreas Voglsammer, der des Öfteren die Führung auf dem Fuß hatte, aber stets knapp scheiterte. Immerhin beherrschten die Eisernen, bei den Fischer auf Viererkette umgestellt hatte, nun die Partie gegen den vierfachen polnischen Meister klar, ohne aber ihr verdientes Tor zu machen.

So spielte der 1. FC Union: Rönnow (46. Busk) – Baumgartl (46. Jaeckel), Knoche, van Drongelen (46.  Somnitz) – Ryerson, Prömel (68. Dehl), Oczipka (63. Trimmel) – Öztunali (46. Becker), Endo (63. Abdullahi) – Behrens (46. Voglsammer), Ujah.

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