Wo es Christian Gentner nach seinen zwei Jahren beim 1. FC Union Berlin hinziehen wird, hat der Familienvater noch nicht entschieden. Foto: Imago/Contrast

Ein großer Wandervogel ist er nie gewesen. 14 Jahre war Christian Gentner im Nachwuchs, bei den Amateuren und Profis des VfB Stuttgart im Einsatz. Dazwischen mal drei Jahre beim VfL Wolfsburg. Dass es nach zwei Jahren beim 1. FC Union Berlin jetzt noch mal in die große Welt geht, kann der 35-Jährige eigentlich ausschließen. „Die Familie steht im Vordergrund, es geht nicht mehr darum, in China oder Russland den größtmöglichen Vertrag zu unterschreiben, sondern es geht um ein sportlich umsetzbares Paket, wo wir uns mit der Familie drauf freuen“, erzählte Gentner am Dienstag in einer digitalen Presserunde

Ein schwieriges Jahr in Coronazeiten

Ohne dabei ein konkretes Ziel zu nennen. „Wir würden gern als Familie noch zusammen was erleben, noch was zusammen machen. Wo das ist, weiß ich noch nicht“, so der Mittelfeldspieler. Ganz möchte er ein Engagement im Ausland nicht ausschließen. Aber: Ein weiteres Jahr ohne die Familie wird es für ihn nicht geben. Zu hart war das durch die Corona-Pandemie erschwerte vergangene Jahr. „Als Familienvater und Familienmensch, der ich bin, waren die Monate eine sehr schwierige Phase. Ich bin der Meinung, dass in solchen Zeiten die Familie zusammengehört“, so Gentner.

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Wenn er schon in dieser Woche im Quarantäne-Trainingslager den dritten Geburtstag seiner Tochter verpasst, will er wenigstens bei der Einschulung des Sohnemanns dabei sein. In welcher Stadt, in welchem Land auch immer die sein wird.