Wurde in Hannover aus dem Verein getrieben und ist nun beim 1. FC Union im Gespräch: Ron-Robert Zieler. imago-images/Joachim Sielski

„Wir hätten ihn gar nicht verpflichten dürfen damals.“ Mit diesen Worten äußerte sich Martin Kind, Boss des Zweitligisten Hannover 96, in den vergangenen Tagen über den früheren Nationaltorwart Ron-Robert Zieler, der in Niedersachsen keine Zukunft mehr hat und an dem auch der 1. FC Union interessiert sein soll.

Dessen Fürsprecher Neven Subotic ergriff nun mit seinem neu gegründeten Spielerbündnis der Profifußballer Partei für Zieler. Kind, der Zieler bei einer Veranstaltung der „Neuen Presse“ heftig angegangen hatte, habe Zieler „ohne ein Mindestmaß an Anstand, Respekt und Professionalität“ öffentlich „diskreditiert“, hieß es in einer Stellungnahme.

Und weiter: „Polemik und Respektlosigkeit gehören nicht zum Fußball.“ Der Umgang zwischen Verein und Spieler „sollte auch bei sportlichen Differenzen immer respektvoll und wertschätzend sein. Natürlich kann sich ein Funktionär zu sportlichen Einschätzungen äußern – sachlich und intern. Aber nicht respektlos über die Medien.“