Keita Endo will in Europa deutlich länger bleiben  aus nur die ersten 12 Leihmonate. Und da seine Blessur sich als nicht so schlimm herausstellte, sollte einem guten Start bei Union nichts im Wege stehen.  Foto:
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Puh, Glück im Unglück. Untersuchungen in Japan ergaben, dass sich Unions Neuzugang Keita Endo rechtzeitig in seinem letzten Spiel für die Yokohama F. Marios auswechseln lassen hat und eine schlimmere Verletzung verhindert worden ist. 

"Ich habe ein etwas komisches Gefühl an der hinteren Seite des linken Oberschenkels gespürt. Ich hätte auch 90 Minuten noch spielen können. Aber ich war nicht mehr hundertprozentig fit. Also habe ich den Trainer gebeten, mich auszuwechseln. Nach dem Spiel haben wir das untersucht. Es war nicht so schlimm, wie ich dachte. Es ist kein Problem", sagte der 22-Jährige, der nun hoch motiviert nach Deutschland kommt. 

"Viele von meinen U23-Kollegen sind nach Europa gegangen. Das war für mich Ansporn", will er diesen Kollegen nacheifern. Er hat sich dabei einiges vorgenommen. "Ich will nicht nach einem Jahr nach Japan zurückfliegen. Das geht nicht. Ich muss mich von Anfang an bei jeder Trainingseinheit beweisen, damit die neuen Mitspieler mich verstehen können. Ich versuche, meine individuelle Qualität für die Mannschaft voll einzubringen" sagte der Flügelflitzer.