Wer jetzt wem Geld schuldet – Fenerbahce Unions Max Kruse oder der eiserne Angreifer den Türken –, das müssen wohl die Gerichte klären.  Foto: imago images / MIS

Es könnte alles so schön sein. Die Sprunggelenks-Verletzung gehört fast der Vergangenheit an, Max Kruse trainiert schon wieder zu weiten Teilen mit der Mannschaft. Die Spielgenehmigung für den 32-Jährige ist auch da. Und doch wird es nicht still um den aus der Türkei zurückgekehrten Angreifer.

Kruse, der ablösefrei zu den Eisernen kam, weil er von seinem Sonderkündigungsrecht wegen ausstehender Gehälter Gebrauch machte, will von Fenerbahce offenbar fehlende Kohle einklagen. Dabei soll es um 7,5 Millionen Euro gehen. Die Istanbuler im Gegenzug haben den gebürtigen Reinbeker bei der Fifa auf Schadensersatz in Höhe von 18 Millionen Euro verklagt.

Damit wird es endgültig lustig. Selbst wenn man Kruses Marktwert von 8,5 Millionen Euro (Quelle: transfermarkt.de) zugrunde legt, können dem 19-fachen türkischen Meister nicht mehr als 9,5 Millionen Euro Schaden entstanden sein. Ganz offenbar soll hier die Forderung von Kruse gedrückt werden. Es bleibt spannend.