Sven Michel freute sich über einen Doppelpack beim 3:1 des 1. FC Union im Testspiel gegen Viktoria 89.
Sven Michel freute sich über einen Doppelpack beim 3:1 des 1. FC Union im Testspiel gegen Viktoria 89. City-Press/Matthias Renner

Endlich gegen den Ball treten können und nicht nur ständig Training. Sven Michel genoss den 45-minütigen Kurzauftritt beim Test gegen Regionalligist FC Viktoria 89. Zumal er beim 3:1-Erfolg des 1. FC Union auch noch einen Doppelpack beisteuern konnte. Zwei Kopfballtore zudem. Was bei 1,79 Meter ja kein Alltag für Michel ist. 

Willkommene Abwechslung nach der Schinderei der letzten Tage. „Es macht immer Spaß, Fußball spielen zu können. Und wenn du dann triffst, macht das umso mehr Spaß, das ist klar. Ich glaube, es war okay, der Test, auch wenn es immer Sachen gibt, die man verbessern kann“, so der Ex-Paderborner.

1. FC Union: Sven Michel konzentriert sich nur auf sich

Als Kampfansage gegen einen nahenden Awoniyi-Ersatz wollte Michel das natürlich nicht verstanden wissen. Mit Jordan „Pefok“ Siebatcheu ist ja der Torschützenkönig der Schweizer Super League seit Donnerstag ein Eiserner. „Das ist Fußball. Ich habe es auch gehört, es kommt ein Neuer. Deswegen werde ich trotzdem versuchen, meine Leistung zu bringen, und mir mein Plätzchen erarbeiten“, meinte der 31-Jährige.

Gegen Viktoria war das Plätzchen ein eher selten von ihm gespielter Part. Eher als offensiver Achter und nicht in der Spitze. „Das war ungewohnt. Das sind neue Sachen, die ich erst verinnerlichen muss. Dass das dann nicht alles sofort klappt, ist ja ganz normal. Aber ich glaube, dass es auf jeden Fall eine Option ist“, meinte Michel, der zudem als Kopfballungeheuer seinem Trainer Urs Fischer erneut signalisierte, dass er da ist.

Lesen Sie auch: Taiwo Awoniyi weg: Bühne frei für Sven Michel beim 1. FC Union >>

Michel wittert nach dem Abgang von Taiwo Awoniyi offenbar Morgenluft, will sich aufdrängen. „Ich glaube, dass alles offen ist. Es ist ein Rennen. Und ich hoffe, dass ich das Rennen für mich entscheiden kann“, zeigte sich Michel kampfeslustig. Konkurrenz, so sein Credo, belebe halt nur das Geschäft.

Lesen Sie hier mehr über den 1. FC Union >>