Torwart Alexander Nübel  dpa

Ist das tatsächlich was dran oder ist das doch nur eine Nübelkerze? Der 1.FC Union soll um Bayerns Ersatzkeeper Alexander Nübel (24) buhlen. 

Irgendwer will da was aufgeschnappt haben, schon gibt es überall Spekulationen um diesen Torwart-Sensationstransfer. Demnach soll der Ex-Schalker, der beim Rekordmeister bisher fast nur auf der Bank schmort (nur drei Saison-Einsätze), ausgeliehen werden, und in der nächsten Saison als Nr.1 bei Union echte Spielpraxis bekommen. Nübels Berater Stefan Backs dementierte allerdings umgehend: „Fakt ist: Es gibt keinen Kontakt.“

Doch Backs und Nübel können sich sehr wohl ab dem Sommer einen zwischenzeitlichen Wechsel vorstellen, wenn der Keeper bei den Bayern weiter keine Chance erhält. Backs bestätigte im TV, dass sich Nübel „dann ausleihen lassen wollte“. Vieles hängt vom neuen Bayern-Trainer Julian Nagelsmann ab, wie er das Tor in der neuen Saison besetzen will.

Und: Ganz zufällig ist es nicht, dass Union bei einem Torwart mit in die Gerüchteküche rutscht. Denn Loris Karius (27), die bisherige Nr.2 der Eisernen, geht nach einem Jahr Ausleihe und bisher nur fünf Pflichtspielen zurück nach Liverpool.

Der Verein hielt sich bedeckt. „Wir werden uns wie immer zu Gerüchten nicht äußern“, sagte Klub-Sprecher Hannes Hahn. 

Nübel ist mit seiner Rolle bei den Bayern als Dauerreservist hinter Nationalkeeper Manuel Neuer unzufrieden. In der laufenden Saison kam der 24-Jährige auf drei Einsatze, zweimal in der Champions League, einmal im DFB-Pokal.